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Wurmlingen und Gomaringen atmen auf: Jetzt Endspiel um die Relegation

Der SV Wurmlingen und der TSV Gomaringen lösen ihre Pflichtaufgaben und sichern damit voraussichtlich den Relegationsplatz ab. Eine Zusage von Seiten des Verbands, dass es nur zwei Absteiger sind, gibt es indes noch nicht.

Für den K.o eines Eiskoffers verantwortlich: Wurmlingens Trainer Andre Haug.
Für den K.o eines Eiskoffers verantwortlich: Wurmlingens Trainer Andre Haug. Foto: Eibner
Für den K.o eines Eiskoffers verantwortlich: Wurmlingens Trainer Andre Haug.
Foto: Eibner

REUTLINGEN. Es ist ein Aufatmen in der Bezirksliga zu spüren, denn im Tabellenkeller fallen die nächsten Entscheidungen. Der SV Wurmlingen, der vor dem vorletzten Spieltag zwei Punkte Vorsprung auf den TSV Eningen hatte, musste zur bereits abgestiegenen TuS Metzingen und löste diese Pflichtaufgabe mit Bravour - auch wenn der Eiskoffer dran glauben musste - mit 4:1. »Die Erleichterung ist riesig«, erklärte Trainer Andre Haug. Doch nach der Führung durch Maxmilian Frölich verpassten die Gäste weitere Topchancen und so gelang der TuS in Durchgang zwei der Ausgleich aus dem Nichts - Hakan Durmus hatte getroffen. »Da war die Nervosität schon groß und vor allem auch der Ärger. Ich habe leider auch den Eiskoffer kaputt getreten«, so Haug. Dennoch waren die Wurmlinger Fußballer deutlich überlegen und so sorgte Eric Wachendörfer in der 69. Minute für die erneute Führung, die die Entscheidung einleitete. »Wir waren als Mannschaft hochkonzentriert und hätten das Spiel noch eher entscheiden müssen, aber letztlich zählen die drei Punkte«, resümierte der Coach, der nun auf das kommende Wochenende blickt. »Wir haben alles in der eigenen Hand, entweder am letzten Spieltag für den direkten Klassenerhalt oder in der Relegation.«

Ein Traumtor und die defensive Stabilität

Parallel sicherte auch der TSV Gomaringen den Relegationsplatz dank des 1:0-Derbysiegs gegen den TSV Ofterdingen ab. »Der Sieg ist super wichtig«, jubelte Trainer Sevket Gencaban. Dabei mussten die Gomaringer zunächst zittern, das emotionale Stresslevel blieb über die 90. Minute auf Hochspannung, denn mit dem Tore schießen wollte es zunächst nicht so richtig klappen. Erst in der 58. Minute erlöste Valerio Vitale per Traumtor seine Farben. »Das hat er überragend gemacht und war für uns natürlich wichtig«, so Gencaban, der mit seiner Mannschaft letztlich das Ergebnis über die Zeit verteidigte. »Der Fokus liegt jetzt absolut auf dem kommenden Wochenende, weiter schauen wir erstmal nicht.« Eine endgültige Zusage, dass es aber bei zwei direkten Absteigern bleibt, gibt es zum Ärger aller Vereine nicht. »Das ist einfach unmöglich, keiner kann wirklich feiern. In Zukunft sollte das besser gelöst werden«, erklärt der Gomaringer Trainer. (GEA)