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Wilde Schlussphase: VfL Pfullingen kassiert Niederlage zum Hinrunden-Abschluss

Der VfL Pfullingen veliert zum Hinrunden-Abschluss in der Landesliga mit 1:3 gegen den VfL Nagold. Wie das Fazit von Sportvorstand Jan Herrmann zur ersten Saisonhälfte ausfällt.

Pfullingens Verteidiger und Kapitän Sven Packert (rechts) klärte in der ersten Hälfte einen Abschluss des VfL Nagold um Panagiot
Pfullingens Verteidiger und Kapitän Sven Packert (rechts) klärte in der ersten Hälfte einen Abschluss des VfL Nagold um Panagiotis Karypidis auf der Linie. FOTO: MEYER
Pfullingens Verteidiger und Kapitän Sven Packert (rechts) klärte in der ersten Hälfte einen Abschluss des VfL Nagold um Panagiotis Karypidis auf der Linie. FOTO: MEYER

PFULLINGEN. Der VfL Pfullingen musste sich im letzten Spiel der Vorrunde in der Fußball-Landesliga mit 1:3 (0:1) dem VfL Nagold geschlagen geben und bleibt weiter auf dem achten Tabellenplatz. »Das war eine unnötige Niederlage«, sagte Pfullingens Sportvorstand Jan Herrmann und bezog sich dabei vor allem auf die Anfangsphase, in der die Echazstädter in Führung hätten gehen müssen.

VfL-Angreifer Alex Ripas hatte in den Anfangsminuten gleich zwei Mal die Chance zum 1:0, doch beide Male gingen seine wuchtigen Kopfbälle knapp am Gehäuse vorbei. Die Nagolder fanden nur langsam in die Partie, meldeten sich dann aber ebenfalls im Pfullinger Strafraum an: Kapitän Sven Packert musste nach einem Fallrückzieher auf der Linie retten. Auf der anderen Seite wäre Fabian Mücke beinahe ein Eigentor unterlaufen, als er seinen Schlussmann Mario Bozic anschoss. Dann fiel doch noch das 0:1. Die Hausherren schienen gedanklich schon in der Kabine, Marc Rück war Nutznießer und schloss zur Führung ab (44.).

Ausgleich in der 80. Minute

VfL-Trainer Albert Lennerth reagierte und brachte mit Philipp Kendel, Finn Beck und Fabiano Freitas gleich drei frische Kräfte. Der junge Flügelspieler Beck hätte seinen Einsatz beinahe schnell belohnt: Er umkurvte Bozic, traf dann jedoch nur das Außennetz (52.). Das Spiel verlor in der Folge etwas an Intensität, nahm aber in der Schlussphase wieder Fahrt auf. Zunächst glich der eingewechselte Angreifer Marvin Krüger, der den Großteil der Hinrunde verletzungsbedingt verpasste, nach Zuspiel von Beck aus (80.).

Doch nur eine Minute später schlug Nagold zurück. Beim 1:2 durch Matthias Rauser sah die Abwehr erneut nicht gut aus. Den Deckel drauf machte schließlich Nagolds Goalgetter Jan Beifuß fünf Minuten vor dem Abpfiff im Duell mit Pfullingens Schlussmann Jannis Gebhard. "Eigentlich war es für mich ein klassisches Unentschieden-Spiel", betonte Sportchef Herrmann. Sein Fazit zur Hinrunde fiel folgendermaßen aus: "Wir haben gezeigt, dass wir gegen jede Top-Mannschaft mithalten können. Uns fehlt manchmal einfach noch die Abgezocktheit und Cleverness, was natürlich auch dem jungen Alter der Mannschaft geschuldet ist. Aber es ist auf jeden Fall eine Entwicklung zu sehen. (ott/ska)