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SSC Tübingen will keine Fusion mit den Young Boys

Einen zukünftigen Zusammenschluss zwischen den Fußballern der Young Boys Reutlingen und dem SSC Tübingen wird es nach der bevorstehenden Auflösung des Kooperationsvertrags zwischen der TSG Reutlingen und den Young Boys nicht geben.

Der Neustart der Young Boys nimmt Formen an.   FOTO: WILD
FOTO: WILD Foto: Frank Wild
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Foto: Frank Wild

REUTLINGEN/TÜBINGEN. Der SSC erteilte einer Fusion mit Young Boys eine endgültige Absage, nachdem sich zuvor beide Seiten mehrmals zu Sondierungsgesprächen getroffen hatten.

Hauptgrund seien »die riesigen Unterschiede in der Philosophie der beiden Vereine«, hieß es in einer Pressemitteilung der Tübinger. Während die Young Boys um ihren Präsidenten und Macher Thorsten Bauer »absolut erfolgsorientiert agieren, hat der SSC Tübingen seine Schwerpunkte traditionell in den Bereichen Jugendförderung, soziales Engagement und Integration«. Der SSC sehe »aus den genannten Gründen keine Grundlage für eine erfolgsversprechende Zusammenarbeit«.

»Die Gründe sind verständlich«, erklärte YB-Boss Bauer auf Anfrage. Nun will man einen neuen Verein schlagen. Dem Funktionär schwebt vor, die Jugend-Abteilung komplett auszugliedern und in andere Hände zu geben. »Wir wollen zurück zu unseren Ursprüngen. Das oberste Ziel soll wieder heißen, mit einer einzigen Mannschaft sportlich weiter voranzukommen,« so der Funktionär.

Die Trennung der Kooperation von TSG und Young Boys nimmt konkretere Formen an, seit die TSG Mitte März offiziell den Mietvertrag mit den Young Boys über die Nutzung der Sportplätze am Ringelbach zum 30. Juni 2018 gekündigt hat. (GEA)