TÜBINGEN. In der Verbandsliga stehen die letzten zwei Spieltage an. Spannung herrscht vor allem im Tabellenkeller. Die Ausgangssituation: Nur mit einem Sieg gegen den FC Esslingen (34 Punkte) kann die TSG Tübingen (32 Zähler) am letzten Spieltag in Neckarsulm auf den Klassenerhalt hoffen. Mit Berg (37), Heilbronn (36), Dorfmerkingen (34) und Balingen II (33) sind aber auch noch weitere Teams nicht gerettet. GEA-Mitarbeiter Tobias Fischer sprach vor dem Endspiel am Samstag mit Trainer Michael Frick.
GEA: Herr Frick, Ihre Mannschaft hat die vergangenen beiden Begegnungen gewonnen. Der FC Esslingen hat sogar die letzten drei Partien gewonnen. Was erwarten Sie von diesem Duell?
Michael Frick: Offensichtlich haben beide Teams ihre Form gefunden. Beide Mannschaften wollen ihren Aufwärtstrend fortsetzen. Es gilt die tabellarische Situation auszublenden und eine gute Leistung abzurufen. Was man nicht vergessen darf: Am Ende ist es trotzdem nur ein Fußballspiel.
Esslingen hat mit 55 Treffern die fünftbeste Offensive, mit 65 Gegentoren aber auch die zweitschlechteste Defensive. Was fangen Sie mit dieser Statistik mit Blick auf das Spiel an?
Frick: Nach 28 Spielen lügt die Tabelle nicht. Offensichtlich hat Esslingen Schwächen in der Defensive. Gleichzeitig hatten wir vor zwei Spieltagen mit die schlechteste Offensive in der Liga. Zuletzt haben wir dann allerdings neun Tore in zwei Partien erzielt. Es stellt sich jetzt die Frage: Was ist aussagekräftiger?
Beschäftigen Sie sich und die Mannschaft mit der Tabellensituation vor den letzten beiden Spieltagen?
Frick: Natürlich machen sich die Spieler darüber Gedanken, das hält sich aber in Grenzen. Am Sonntag habe ich irgendwann auch das Ergebnis von Esslingen bei den Young Boys Reutlingen abgerufen. Ich habe es zur Kenntnis genommen und mich nicht darüber gefreut. Das ist jetzt allerdings abgehakt. Wir tun gut daran, uns auf unsere eigenen Aufgaben zu konzentrieren. (GEA)

