War es ja auch schon Stunden zuvor in Marseille. Die deutschen Kicker sind längst wieder in der Heimat, wir fahren am Samstag. Weil noch Bilanz gemacht werden muss. Wie das eben immer ist bei einem großen Fußball-Turnier. Das Schönste dabei, dass in Frankreich alles friedlich blieb, Terrordrohungen nur Drohungen waren. Und die Equipe Tricolore das Finale von Saint-Denis erreicht hat. Wir hätten das auch Joachim Löw gegönnt, aber es ist auch nicht verkehrt, dass es anders gekommen ist.
Wer in Frankreich war, fährt wieder hin. Wir werden das auch so halten. Weil auch immer ein wenig Wehmut und Sentimentalität dabei ist, wenn es dann zu Ende geht. Es war ein langes Turnier, wir waren nicht immer guter Laune, aber wir haben uns gut gefühlt bei unseren Nachbarn. Vanessa, die Chefin unseres kleinen Hotels unterhalb des Montmartre in Paris, war jedenfalls traurig, dass die »lustigen Deutschen« nicht nochmals in der Rue Legendre eingekehrt sind. Zum Finale.
Am Ende waren es 32 Tage in Frankreich. Und wenn Sie, liebe Leserinnen und Leser, in diesen 32 Tagen ihr Blatt gerne zur Hand genommen haben, ist es mir persönlich eine große Ehre und Freude. Bonne journée, wir sehen uns in der kleinen Großstadt. (GEA)

