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Mehrere Spiele im Bezirk Alb wegen Coronavirus-Infektionen abgesetzt

Ein Fußballspieler am Ball
Ein Fußballspieler am Ball. Foto: Jan Woitas/Archiv
Ein Fußballspieler am Ball. Foto: Jan Woitas/Archiv
REUTLINGEN. Im Bezirk Alb sind mehrere Fußballspiele im Zusammenhang mit Coronavirus-Infektionen abgesetzt worden. Die für Mittwochabend geplante Kreisliga-A-Partie zwischen dem SV Walddorf und dem TSV Eningen II wurde abgesagt, weil ein Eninger Spieler positiv auf Covid-19 getestet wurde. »Wir hatten noch Glück im Unglück,« sagt TSV-Abteilungsleiter Maik Stingel. Weil der Spieler am Sonntag gegen den SV Rommelsbach (1:3) nur auf der Bank gesessen ist, müssen nur die damaligen Mitspieler in Quarantäne. Diese sollen nun auch so schnell wie möglich getestet werden.

Auch das  für heute angesetzte Duell zwischen dem SV Bremelau und der TuS Metzingen in der dritten Runde des Bezirkspokals wurde kurzfristig abgesagt. Metzingens Spielleiter Thomas Zimmermann dementierte eine Meldung, wonach ein TuS-Spieler positiv auf das Coronavirus getestet worden sein soll. »Es ist der Arbeitskollege eines Spielers.« Dieser Kollege ist einer von  14 Infizierten, die sich  auf einer Geburtstagsfeier in Dettingen/Erms angesteckt hatten (der GEA berichtete). Da der Metzinger Spieler eine Kontaktperson ist, wird er nun auch getestet.  Der Württembergische Fußballverband  hat das Pokalspiel vorsichtshalber abgesetzt. Selbst wenn das Testergebnis des Metzinger Spielers positiv ausfällt, sagt Zimmermann: »Er kann keine Mitspieler angesteckt haben.« Deshalb ist das Bezirksligaspiel am Sonntag gegen Croatia Reutlingen aktuell nicht in Gefahr.

Vom TSV Dettingen sind für das Wochenende alle Spiele von den Aktiven und der Jugend abgesagt worden. Vier Spieler der Bezirksliga-Mannschaft, drei des B-Liga-Teams und »fünf bis sieben«  A-Junioren sind laut Abteilungsleiter Thomas Anhorn im Nachgang der Dettinger Geburtstagsparty positiv auf das Coronavirus getestet worden.  »Weitere sind in dieser Woche Gott sei Dank  nicht dazugekommen.« Symptome habe keiner der Infizierten. Übernächste Woche sollen zumindest die Aktiven-Teams wieder am Spielbetrieb teilnehmen, »sonst kommen wir mit Nachholspielen gar nicht mehr nach«, sagt Anhorn, der seit Donnerstag in intensivem Kontakt mit dem Gesundheitsamt steht - und meint: »Die machen dort einen sehr guten Job!« (GEA)