Logo
Aktuell Fußball

Croatia triumphiert erneut beim Stadtpokal Reutlingen

Erfolgreiche zweite Auflage des Reutlinger Stadtpokals. Es gab aber auch mahnende Worte des Turnierausrichters an die Vereine.

Eine Szene aus dem Finale: Marko Blazevic (links) vom SV Croatia Reutlingen im Zweitkampf mit Silas Häfner vom TSV Sondelfingen.
Eine Szene aus dem Finale: Marko Blazevic (links) vom SV Croatia Reutlingen im Zweitkampf mit Silas Häfner vom TSV Sondelfingen. Foto: Eibner-Pressefoto / Tobias Baur
Eine Szene aus dem Finale: Marko Blazevic (links) vom SV Croatia Reutlingen im Zweitkampf mit Silas Häfner vom TSV Sondelfingen.
Foto: Eibner-Pressefoto / Tobias Baur

REUTLINGEN. »Es war ein voller Erfolg«, resümierte Croatia-Präsident Nikola Solic nach dem zweiten Reutlinger Stadtpokal im Hallenfußball. Über drei Tage hinweg sahen die Zuschauer in der Rommelsbacher BZN-Halle ein umkämpftes Turnier mit der erfolgreichen Titelverteidigung des Bezirksligisten SV Croatia Reutlingen. Hier ein Überblick zum Stadtpokal.

- Finale

Im Finale traf der A-Ligist TSV Sondelfingen auf den Sieger von 2020, SV Croatia. Zuvor hatten sich die Sondelfinger überraschend mit 3:2 gegen Bezirksligist SV Walddorf durchgesetzt. Croatia wurde indes seiner Favoritenrolle gerecht und ging ohne Punktverlust durchs Turnier. Im Halbfinale gewann das Team des Ausrichters 2:1 gegen die Verbandsstaffel-U 19 des VfL Pfullingen. Im Finale stellten die Dietwegkicker abermals ihre Qualität unter Beweis und siegten 4:2. Kurz vor Schluss glichen die Sondelfinger zum zwischenzeitlichen 2:2 aus. Aber Björn Gerdes und Niko Petrovic sorgten in den Schlussminuten für die Entscheidung. Den dritten Platz sicherte sich im Neunmeterschießen der VfL-Nachwuchs. »Ich bin sehr zufrieden mit der Leistung meiner Jungs. Wir sind größtenteils mit dem jüngeren Jahrgang angetreten«, artikulierte VfL-Coach Marco Knoll.

- Bester Torschütze

Den Titel für den treffsichersten Stürmer heimste Marko Vukusic vom SV Croatia Reutlingen II ein. Der Stürmer traf elf Mal und hatte einen großen Anteil am Erreichen des sechsten Platzes. Lob bekam der Stürmer von Croatia-Kapitän Ante Galic, der das Turnier mitorganisierte. »Er hat an beiden Tagen wirklich gut gespielt, den Titel hat er sich verdient«. Für Vukusic gab es neben einem Pokal ebenfalls zwei Tickets für ein Kölner Heimspiel.

- Bester Torhüter

Die Auszeichnung für den besten Torspieler ging nach Pfullingen an VfL-Keeper Jannis Gebhardt, der von dem Gewinn überrascht worden ist. »Ich fand meine eigene Leistung nicht so gut. Vor allem im Spiel mit dem Ball bin ich nicht so zufrieden mit mir gewesen. Daher war ich schon über die Auszeichnung überrascht«, erklärte Gebhardt. Neben einem Pokal erhielt Gebhard noch zwei Tickets für ein Heimspiel des 1. FC Köln. »Ich gehe gerne ins Stadion, deswegen freue ich mich auf das Spiel. Ich werde mit einem Mannschaftskameraden hingehen«, verriet der 17 Jahre alte Keeper.

- Stimmung

Das Hauptturnier mit 20 Mannschaften aus dem Bezirk Alb verfolgten über zwei Tage zahlreiche Besucher. Zum Finale blieb kein Sitz in der BZN-Halle frei. Eine Stimmung, die immer wieder durch musikalische Untermalung unterstützt wurde. Für die Highlights und Begeisterung auf den Rängen sorgten die Spieler selbst mit sehenswerten Toren und Tricks.

- AH-Turnier

Den Startschuss für die zweite Auflage des Reutlinger Stadtpokals gab das AH-Turnier, welches bereits am Freitagabend ausgespielt worden ist. Bei den »Alten Herren« setzte sich am Ende Croatia Tübingen durch. Im kroatischen Finale trafen die Tübinger auf Croatia Heilbronn. Der dritte Platz ging an Zrinski Waiblingen. Bei diesem kroatischen Verein spielte Marko Mutapcic mit, der einst für den SSV spielte und Croatia Reutlingen trainierte.

- Ehrenamt

Nikola Solic erklärte, dass ein solches Turnier nicht ohne die tatkräftige Unterstützung ehrenamtlicher Helfer möglich wäre. »Uns liegt das Ehrenamt sehr am Herzen und wir wollen mit dem Turnier zeigen, welche großartigen Events sich dadurch realisieren lassen«, so Solic, der aber mahnende Worte an die Vereine in der Region richtete. »Das ist kein Turnier des SV Croatia. Wir wollen, dass das Turnier Tradition und Pflichttermin für viele Vereine in der Region wird. Dafür brauchen wir die anderen Clubs. Ich finde es schade, wenn der Aufwand der Leute durch das Fernbleiben von Vereinen nicht honoriert wird.« (GEA)