Aktuell Familiennachzug

Weil Misha behindert ist, bekommt er kein Visum

REUTLINGEN. Es passiert in einem Tanzlokal. Sylvio Knöchel ist alleine da, die schöne Elena aus Moskau mit ihrer Cousine, die sie über Weihnachten in Reutlingen besucht. Es funkt sofort zwischen den beiden. »Mein Bauch hat mir gesagt: das isses«, erinnert sich der 47-Jährige. Aus den ersten Annäherungen wird Liebe. Und kurz darauf eine Ehe. Aber keine Familie: Sylvio Knöchel hat es bis heute nicht geschafft, Elenas Sohn Misha von Moskau nach Reutlingen zu holen. Und auch seine Frau sieht er nur selten, denn sie kann ihren Sohn nicht alleine lassen. Der Grund: Misha ist Autist. Und seine Behinderung ist es auch, die dem Nachzug im Weg steht. Für Sylvio Knöchel nicht nur ein Unding, sondern ein Unrecht. Deshalb will er vor Gericht ziehen.

Traute Familie - aber sie dürfen nicht zueinander kommen: Sylvio Knöchel, seine Frau Elena und der in Moskau lebende Misha. Ihm
Traute Familie - aber sie dürfen nicht zueinander kommen: Sylvio Knöchel, seine Frau Elena und der in Moskau lebende Misha. Ihm wird der Nachzug verweigert. FOTO: PR
Traute Familie - aber sie dürfen nicht zueinander kommen: Sylvio Knöchel, seine Frau Elena und der in Moskau lebende Misha. Ihm wird der Nachzug verweigert. FOTO: PR

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