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Vor 50 Jahren ging's hoch her: Die bewegte Geschichte des »Jugi« in Orschel-Hagen

Im Herbst 1975 flogen die Möbel. Auch mal durchs geschlossene Fenster. Damit machte das Jugendhaus Orschel-Hagen Schlagzeilen. 50 Jahre später bietet sich ein anderes Bild.

Vor 50 Jahren war das Jugendhaus Orschel-Hagen ständig in den Schlagzeilen. Heute bietet sich ein positives Bild.
Vor 50 Jahren war das Jugendhaus Orschel-Hagen ständig in den Schlagzeilen. Heute bietet sich ein positives Bild. Foto: Frank Pieth
Vor 50 Jahren war das Jugendhaus Orschel-Hagen ständig in den Schlagzeilen. Heute bietet sich ein positives Bild.
Foto: Frank Pieth

REUTLINGEN. Im Herbst 1975 hat das Jugendhaus Orschel-Hagen zum Teil täglich die lokalen Medien beschäftigt. Der Mitarbeiterverschleiß war hoch, der benachbarte Polizeiposten gut beschäftigt, der junge Stadtteil galt als raues Pflaster und erhielt den Beinamen »Klein-Chicago«. »Durch revoltierende Jugendliche flogen schon mal Möbel und Fernseher zum Fenster raus«, erzählt Ralf Oswald, der damals mit einem Freund den Keller am Dresdner Platz 4 zum Partyraum ausgebaut und als DJ Ossi mit Discomusik beschallt hat. »Man hatte nur vergessen, die Fenster vorher aufzumachen«, fügt der 71-Jährige an. Schließlich war das »Jugi« vier Monate lang geschlossen - was Jugendliche auch aus dem Umkreis auf die Barrikaden trieb. Der schlechte Ruf verbreitete sich medial bald auch überregional.

Es war die Zeit, da der Vietnam-Krieg und die Franco-Diktatur endeten, in der Bundesrepublik Deutschland die Volljährigkeit von 21 auf 18 Jahre sank, das Bewusstsein für Umweltschutz und Frauenrechte stieg und die Wirtschaft in die Krise rutschte. Hemdkragen waren lang und spitz, Hosen unten weit. Udo Jürgens sang »Griechischer Wein« und Bachman-Turner Overdrive stöhnten »You Ain't Seen Nothing Yet«. Helmut Schmidt war Kanzler, am Berliner Bahnhof Zoo spritzten sich Kids Heroin, RAF-Attentate und Stammheimprozess hielten die Nation in Atem.

Allgemeinbildung und Geselligkeit

Das Jugendwerk Reutlingen - 1963 als gemeinnützige Stiftung bürgerlichen Rechts gegründet, die 1965 erst das Jugendhaus in der Rommelsbacher Straße und dann das in der gerade fertiggestellten Vorzeigesiedlung Orschel-Hagen mit ihren anfangs 8.000 Bewohnern eröffnet hatte - machte 1975 wegen unhaltbarer Zustände erst die »Bastille« an der Rommelsbacher Straße wieder dicht und dann die gerade renovierten Räume am Dresdner Platz - jeweils auf unbestimmte Zeit.

Blick vom zentralen Dresdner Platz in Orschel-Hagen auf die Häuserzeile, in der sich auf drei Etagen das Jugendhaus befindet.
Blick vom zentralen Dresdner Platz in Orschel-Hagen auf die Häuserzeile, in der sich auf drei Etagen das Jugendhaus befindet. Foto: Frank Pieth
Blick vom zentralen Dresdner Platz in Orschel-Hagen auf die Häuserzeile, in der sich auf drei Etagen das Jugendhaus befindet.
Foto: Frank Pieth

Dabei hatte das »Jugi« noch Anfang der 1970er-Jahre unter der Leitung von Friedrich Schlipphak und Sozialpädagogikstudentin Ute Böck »Abend für Abend« eine »stattliche Anzahl von Besuchern« angezogen. Neben zwei Tischtennisplatten, einem Tischfußballautomaten und Billardtisch lockten ein »reichhaltiges Programm für die Allgemeinbildung, für Hobbys und Geselligkeit«: politische Gespräche, Emaillieren und Holzwerken, Foto- und Nähkurse. Nicht zu vergessen: die samstäglichen Beatveranstaltungen »mit den neuesten Schallplatten«, zu denen einmal im Monat sogar »eine Kapelle« spielte. »Mit seinem unverbindlichen Angebot füllt das Jugendhaus eine Lücke zwischen den Veranstaltungen der zahlreichen Verbände«, lobte der GEA 1970.

»Laut und lustig geht’s im neu eingerichteten Beat-Keller des Jugendhauses Orschel-Hagen zu«, stand am 6. April 1972 im GEA unte
»Laut und lustig geht’s im neu eingerichteten Beat-Keller des Jugendhauses Orschel-Hagen zu«, stand am 6. April 1972 im GEA unter diesem Foto zu lesen. Foto: hd/GEA-Archiv
»Laut und lustig geht’s im neu eingerichteten Beat-Keller des Jugendhauses Orschel-Hagen zu«, stand am 6. April 1972 im GEA unter diesem Foto zu lesen.
Foto: hd/GEA-Archiv

»Die jungen Leute, die mit viel Eifer und Hingabe die ersten Tage der offenen Tür vorbereitet hatten, waren sowohl ausgezeichnete Gastgeber als auch aufgeschlossene Gesprächspartner«, urteilte ein Berichterstatter 1971. Die Besucher - zu 75 Prozent aus dem Stadtteil, der Rest von Kreisgemeinden drumherum - identifizierten sich mit dem Haus, freute sich Schlipphak 1972. Doch es gab auch Zeitgenossen, die beim Stichwort »Jugendhaus der offenen Tür« die Nase rümpften, fürchteten, dass dort »jugendliche Banden ihre schlimmen Streiche aushecken«. Und nach zwei Jahren offenem Betrieb war das Mobiliar »sehr in Mitleidenschaft gezogen«.

Nachfolgersuche und Selbstverwaltung

Schon als 1973 Schlipphaks hauptamtliche Nachfolger, Heimleiter Rolf Beutel und das Studentenpaar Müller, nicht aus der Sommerpause zurückkehrten, waren deren Stellen nicht wieder zu besetzen. Um eine längere Schließung des Jugi als »beliebter und oft auch einziger Treffpunkt« für mehr als 300 Jugendliche zu verhindern, erklärten sich mehr als 20 Jugendliche zur Mitarbeit bereit. Je zwei Ehrenamtliche verantworteten fortan vier Aufgabenbereiche, neben Beat-Keller und Bardiensten bei stetig steigenden Besucherzahlen auch Finanzen und Einkauf.

Das waren noch Zeiten, als es den Krug Bier für 1,50 D-Mark gab. Doch das Jugendhaus Orschel-Hagen sollte kurz nach jenem Tag de
Das waren noch Zeiten, als es den Krug Bier für 1,50 D-Mark gab. Doch das Jugendhaus Orschel-Hagen sollte kurz nach jenem Tag der offenen Tür im Juli 1975 abgesperrt werden. Foto: GEA-Archiv/Privat
Das waren noch Zeiten, als es den Krug Bier für 1,50 D-Mark gab. Doch das Jugendhaus Orschel-Hagen sollte kurz nach jenem Tag der offenen Tür im Juli 1975 abgesperrt werden.
Foto: GEA-Archiv/Privat

Gegen Gerüchte um Blutflecke an den Wänden und Alkohol, der an Unter-16-Jährige ausgeschenkt würde, hat 1974 Student und Jugi-Mitarbeiter Gerhard Bock die Einrichtung verteidigt: Leider sei es »durch die besondere Lage im Geschäftszentrum« leicht, »sich Alkohol anderweitig zu beschaffen«, erklärte er als »Insider«. Und kritisierte: Erwachsene verwechselten das Jugendhaus bisweilen mit einer billigen Kneipe. Wunder könnten weder Sozialpädagogen noch jene, die es werden wollen, vollbringen: »Denn Jugendliche, die meist durch die Situation im Elternhaus randständig geworden sind und 15 bis 17 Jahre kaputt gemacht wurden, können nicht über Nacht resozialisiert werden.«

Zeiten des Aufruhrs

1975 war dann »Ein Wechseljahr in der Jugendarbeit«. Wurde noch im Juli beim Tag der offenen Tür ein selbstgedrehter Film übers Jugi vorgestellt, schlugen bald die Wogen hoch. Nachdem Heimleiter Hans Müller, der erst im März angetreten war, bereits im August wieder gekündigt hatte, war das Haus zwischen 18. Oktober und 2. Dezember zeitweise täglich in den Schlagzeilen. Die Stiftung mutmaßte, er sei »mit den Schwierigkeiten in diesem Jugendhaus nicht mehr fertig geworden«. Eine Gruppe Störenfriede soll »alle Bestrebungen, sinnvolle Jugendarbeit zu leisten, durchkreuzt« haben. Die verbleibenden vier Studenten seien überfordert. Der städtische Jugendsachbearbeiter Rolf Beutel nannte den Betrieb mit Honorarkräften gescheitert. Für die Einrichtung »im Jahr rund 132.000 DM auszugeben«, wenn sie nur 15 bis 20 junge Leute nutzten, wäre nicht zu verantworten. Da Alkoholexzesse und Gewalt immer mehr Besucher abhielten, wurde das Jugendhaus »schweren Herzens« geschlossen.

Jugendliche Besucher und Honorarkräfte des Orschel-Hagener Jugendhauses protestieren Ende Oktober 1975 gegen dessen vorläufige S
Jugendliche Besucher und Honorarkräfte des Orschel-Hagener Jugendhauses protestieren Ende Oktober 1975 gegen dessen vorläufige Schließung. Foto: og/GEA-Archiv
Jugendliche Besucher und Honorarkräfte des Orschel-Hagener Jugendhauses protestieren Ende Oktober 1975 gegen dessen vorläufige Schließung.
Foto: og/GEA-Archiv

Bürgermeister Guhl wünschte einen Neubeginn - »nach einer Pause mit einer völligen neuen Besetzung«. OB Manfred Oechsle lobte die Selbstverwaltung in der Bastille, die im selben Jahr jedoch ebenfalls eine Zeitlang zu war. Die Besucher und Mitarbeiter kämpften um ihr Jugi, gründeten eine »Initiative zur Wiedereröffnung des Jugendhauses«, sammelten Unterschriften und verteilten Flugblätter.

»Unverständlich und kurzsichtig« nannte der Vorsitzende des Stadtjugendrings, Gunter Fleischer, die Entscheidung des Jugendwerks. »In alarmierender Regelmäßigkeit« werde mal das eine, mal das andere Jugendhaus zugemacht. Dabei liege die Schuld nicht allein bei den Jugendlichen.

Jugendkriminalitätsrate an der Bundesspitze

Dass die Jugendkriminalitätsrate in der Gartenstadt doppelt so hoch sei wie in der Innenstadt und mit an der Bundesspitze liege, habe mit »groben Versäumnissen und Fehlern der Verantwortlichen dieser Stadt« zu tun. Fehlendes Verständnis und knappe finanzielle Mittel angesichts der »geballten Probleme seitens der Jugendlichen« rieben die Jugendhausmitarbeiter auf. Das führte zum Scheitern. Dietrich Lange von der Fachhochschule für Sozialwesen regte an, »andere Formen der Auseinandersetzung« einzuüben. Sinnvolle Jugendarbeit beschränke sich nicht aufs »nur nicht Auffallen in der Öffentlichkeit«. Die Unzufriedenheit hänge mit der Struktur der Trabantenstadt zusammen. Durch die Schließung blieben »die Bedingungen der Gewalt bestehen« - und die Kontakte zu den Jugendlichen gingen verloren.

Die Lage werde sich »dramatisch zuspitzen«, warnte Fleischer, wenn erst »die rund 700 Schulkinder Orschel-Hagens ins Alter der Jugendlichen kommen«. Man müsse nach neuen Wegen suchen. Die Räume und Planstellen reichten nicht aus. Auch die Jusos stellten sich gegen die »Ruhe-und-Ordnung-Politik« des Trägers.

Viele  GEA-Artikel widmeten sich in den 1970er-Jahren den wiederholten Schließungen im Jugendhaus Orschel-Hagen.
Viele GEA-Artikel widmeten sich in den 1970er-Jahren den wiederholten Schließungen im Jugendhaus Orschel-Hagen. Foto: Claudia Reicherter
Viele GEA-Artikel widmeten sich in den 1970er-Jahren den wiederholten Schließungen im Jugendhaus Orschel-Hagen.
Foto: Claudia Reicherter

Die »Initiative« forderte Mitbestimmung und die Ausstattung mit mindestens zwei hauptamtlichen Sozialarbeitern, vier Honorarkräften und zwei Praktikanten. Das Jugendhaus sei das einzige Kommunikationszentrum der »Schlaf- und Gartenstadt Reutlingens mit teuren und eingeschränkten Verkehrsverbindungen zur Innenstadt«. Gaststätten und andere Orte der Begegnung fehlten dort.

Ohne Alkohol und Disco ab 1983

Auch in Podiumsdiskussionen wurde die »halbherzige Jugendpolitik« kritisiert. Hinter der Schließung wurden Sparmaßnahmen vermutet, denn dass zwischen August und Dezember unter rund 20 Bewerbern keiner passen sollte, schien unwahrscheinlich. Erst im Februar 1976 kündigte OB Oechsle an, das Jugi »schrittweise« wieder zu öffnen. Sozialpädagogin Christine Baudisch sollte es zunächst mit einem Zivildienstleistenden richten. Im April stieß der Schreiner und Sozialpädagoge Michael Ziegler als zweiter Hauptamtlicher hinzu. Die 24-Jährige wurde bald längerfristig krank. 1977 fehlte erneut Personal - »Sozialarbeiter her, oder wir zahlen keine Steuern mehr!«, stand an einem Apriltag in großen weißen Lettern auf der Straße. Mit dem im Juni präsentierten neuen »Jugendhaus-Betreuer« war die Jugend nicht einverstanden. Proteste zugunsten des - nicht-examinierten - Wunschkandidaten führten zum Hausverbot für die beiden Zivis.

Weil eine Planstelle im Jugendhaus auch im April 1977 wieder unbesetzt war, schrieben Unbekannte ihren Protest auf die Straße: "
Weil eine Planstelle im Jugendhaus auch im April 1977 wieder unbesetzt war, schrieben Unbekannte ihren Protest auf die Straße: »Sozialarbeiter her, oder wie zahlen keine Steuern mehr!« Foto: UB/GEA-Archiv
Weil eine Planstelle im Jugendhaus auch im April 1977 wieder unbesetzt war, schrieben Unbekannte ihren Protest auf die Straße: »Sozialarbeiter her, oder wie zahlen keine Steuern mehr!«
Foto: UB/GEA-Archiv

Auch 1983 war das Jugi wieder ein halbes Jahr lang geschlossen. Im Mai folgte ein radikaler Schnitt: Das »Jugendhaus der offenen Tür« verbannte den Alkohol aus seinen Räumen, stand nur noch Besuchern unter 16 Jahren offen und strich den Disco-Betrieb. Unter den neuen Hauptamtlichen Wolfgang Rätz und Walter Nagler und später Gudula Grams und Jürgen Haberbosch schipperte das Jugi zurück in ruhigeres Fahrwasser.

Was vom Kampf ums Jugi bleibt

Heute geht es an einem beliebigen Wochentag friedlich zu auf den drei Ebenen am Dresdner Platz 4. Wobei der pädagogische Mitarbeiter Tom Bergande (28) »von den alten Geschichten gehört hat«, als er am Ende des Studiums Kollegen von seinem Praktikumsplatz in Orschel-Hagen erzählte. Daniela Kimmerle (32) übernahm vor drei Jahren die Leitung, Svetlana Dieser (55), die als Teil ihrer Tätigkeit im Jugendhaus auch Aufsuchende Jugendarbeit macht, ist ihre Stellvertreterin. Vierter im Bunde ist aktuell Zéhi Konan Jules Raoul Kouamé, genannt Raoul, von der Elfenbeinküste, der zwischen Chill-Raum, Werkstatt, Kochstudio - in dem freitags ein Künstler Malkurse anbietet -, dem Tanz- und Sportraum, einem Saal mit Billardtisch im ersten Stock und dem Partykeller seinen Bundesfreiwilligendienst absolviert. Dazu ist der einstige Eingang jetzt ein cooler Aufenthaltsraum mit Klavier, Tischkicker und Spieletonne.

Das aktuelle  Team im Orschel-Hagener Jugi (von links): dessen Leiterin Daniela Kimmerle, Svetlana Dieser, Jules Raoul Kouamé un
Das aktuelle Team im Orschel-Hagener Jugi (von links): dessen Leiterin Daniela Kimmerle, Svetlana Dieser, Jules Raoul Kouamé und Tom Bergande. Foto: Fotos (2): Pieth
Das aktuelle Team im Orschel-Hagener Jugi (von links): dessen Leiterin Daniela Kimmerle, Svetlana Dieser, Jules Raoul Kouamé und Tom Bergande.
Foto: Fotos (2): Pieth

Räumlich gehört nun auch die einstige Änderungsschneiderei an der Ecke im Erdgeschoss dazu. Im Café dort sind Mitarbeiter wie Besucher nah am Geschehen auf dem zentralen Platz. Aber durch die bunte Folienbeklebung der Schaufenster doch »ein bisschen anonym«, wie Svetlana Dieser findet. Aus den Boxen rappt Eminem. Hocker, Sofa und breite Fensterbänke laden zum Verweilen und an der Theke gibt es neben Wasser und Limonaden den selbstgemixten zuckerfreien - und überaus leckeren - »Gut-drauf-Drink«. Pro Tag schauen im Schnitt rund 40 Jugendliche vorbei, Zielgruppen sind bis 18 Uhr Jugendliche ab zehn Jahre und später die 14- bis 20-Jährigen.

Einiges von dem, was sie und ihr Team heute umsetzen, geht auf Errungenschaften aus jenen stürmischen Zeiten vor 50 Jahren zurück. Das Angebot ist unverbindlich und niederschwellig. »Grundsätzlich können wir alles machen«, sagt Daniela Kimmerle, »Kurse, Aktivitäten, Party, aber wir machen's nicht für euch, sondern mit euch.« Beziehung, respektvoller Umgang und Transparenz sind der Jugi-Leiterin wichtig. »Die Älteren passen hier immer auf die Jüngeren auf.« Das gefällt ihr an Orschel-Hagen. Den 18-jährigen Emir zieht es unter anderem dann ins Jugi, »wenn du im äußeren Leben Druck hast«. Man kann dort über alles reden, Freunde treffen - und es ist im Winter warm, sagt Gosia (17). Der beste Platz, »wenn man es sich nicht leisten kann, in die Welt rauszugehen«. Damit die Wogen nicht überschwappen, falls es doch mal hoch hergeht, üben die Jugendlichen, auch Freunden Grenzen aufzuzeigen. »Das ist schwerer, als sich einem Gegner entgegenzustellen«, sagt Daniela Kimmerle. (GEA)

Einladend, mittendrin und warm: Das Jugi von außen, zum Dresdner Platz hin.
Einladend, mittendrin und warm: Das Jugi von außen, zum Dresdner Platz hin. Foto: Frank Pieth
Einladend, mittendrin und warm: Das Jugi von außen, zum Dresdner Platz hin.
Foto: Frank Pieth