Aktuell Reutlingen

Von der Senffabrik zum erotischen Massagesalon

REUTLINGEN. Die Albstraße hat einiges zu bieten. Die Arbeitsagentur zum Beispiel, ein Fitnessstudio, sogar eine Tabledance-Bar und weiter hinten ein Bordell. Und nicht zu vergessen: Ganz normale Wohnhäuser. In einem gehen seit 2006 Damen im wöchentlichen Wechsel dem horizontalen Gewerbe nach. Illegal allerdings, die Stadt untersagte deshalb die Nutzung und wurde vom Regierungspräsidium in dieser Entscheidung auch bestätigt. Doch der Eigentümer des Appartements legte sich quer. Er erhob Widerspruch und beantragte eine Nutzungsänderung, um die Wohnung von seinen Untermieterinnen als »erotisches Massagestudio« betreiben lassen zu können. Schon war ein Rechtsstreit im Gange, den jetzt das Verwaltungsgericht Sigmaringen entschied: Es gab dem Eigentümer, der gegen die Stadt geklagt hatte, Recht.

Ein 37-Jähriger steht unter Verdacht, den Türsteher eines Bordells niedergestochen zu haben.
SYMBOLFOTO: DPA
Nackte Tatsache: Die Stadt hat den Rechtsstreit um eine von Prostituierten (Symbolbild) genutzte Terminwohnung in der Albstraße verloren. ARCHIVFOTO: DPA
Nackte Tatsache: Die Stadt hat den Rechtsstreit um eine von Prostituierten (Symbolbild) genutzte Terminwohnung in der Albstraße verloren. ARCHIVFOTO: DPA

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