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Aktuell Stuttgart 21

Jetzt ist der Bürger am Zug

REUTLINGEN/TÜBINGEN. »Täglich sind im Regionalverkehr der Bahn zehnmal mehr Fahrgäste als in den ICE-Zügen unterwegs - deshalb darf der Fahrplan für Stuttgart 21 nicht nur auf die ICE-Verbindungen ausgerichtet sein, sondern muss auch die Interessen der Pendler berücksichtigen«, hat unlängst der Landesvorsitzende des Verkehrsclub Deutschland (VCD), Matthias Lieb, erklärt.

Drangvolle Enge am Reutlinger Hauptbahnhof (Archivbild)
Drangvolle Enge am Reutlinger Hauptbahnhof (Archivbild) Foto: Markus Niethammer
Drangvolle Enge am Reutlinger Hauptbahnhof (Archivbild)
Foto: Markus Niethammer
Bleibt der Nahverkehr auf der Strecke? Das befürchten die Gegner. Die Befürworter sehen eklatante Verbesserungen unter anderem durch die Direkt-Anbindung an den Flughafen.

Klar bei allen Unklarheiten ist eines: Die Bahn muss attraktiver werden, um mehr Menschen auf die Schiene zu bringen. Mit der Volksabstimmung über das Kündigungsgesetz müssen die Bürger am 27. November wichtige Weichen stellen: Denn im Großraum Stuttgart verstärkt sich das Verkehrschaos. Seit 1990 hat der Autoverkehr um 22 Prozent zugenommen. Im baden-württembergischen Generalverkehrsplan von 2010 ist bis ins Jahr 2025 eine Steigerung um weitere 19 Prozent prognostiziert.

Was bringt Stuttgart 21 der Region? Zehn Fragen an Gegner und Befürworter heute in unserer gedruckten Ausgabe oder für Abonnenten unserer digitalen Ausgabe epaper. (GEA)