Nun, die Resonanz war groß. Über 70 Rezepte und Versucherle erreichten den GEA und wurden an die beiden Bäckermeister Hubert Berger und Hans Wucherer sowie an die Konditorenmeister Andreas Sommer und Hans Wenzler zur Verkostung weitergegeben. Die Juroren prüften das Backwerk, vergaben Zensuren und schickten ihre Bewertungsbögen zurück an die Lokalredaktion, wo dann die Sieger des Keks-Contests per Notendurchschnitt ermittelt wurden. Wobei Geschmack und Optik der Plätzchen gleichermaßen in die Beurteilung einflossen; zumal das Auge ja bekanntlich mitisst.
Kaum standen die Gewinner der GEA-Weihnachtsaktion fest, wurde auch schon der vielstimmige Ruf nach einem Gutsles-Buch laut. Zumindest die prämierten Plätzchen, hieß es, sollten in einem Bändchen vereinigt werden. Besser noch: alle eingereichten Rezepte.
Der Reutlinger Verlag Oertel+Spörer hat sich dieses Wunsches angenommen und sich für den goldenen Mittelweg entschieden. 31 Gutseles-Empfehlungen von GEA-Lesern für GEA-Leser fanden Eingang in ein kleines Kompendium, das jetzt, rechtzeitig vor Beginn der Backsaison, in den Handel gekommen ist. Es trägt den Titel »Schwäbisches Adventsbackbuch« und vereinigt zwischen seinen Deckeln traditionelle, aber auch extravagante Keks-Kreationen, die der Fachjury im Dezember 2005 Bestnoten entlockt hatten.
Die Rezepte sind entweder preisgekrönt oder haarscharf an einer Auszeichnung vorbeigeschrammt. In jedem Falle aber werden sie von Experten wärmstens empfohlen und verdienen das Prädikat »verführerisch«. (GEA)

