REUTLINGEN. Große Resonanz aufs »Haus der kleinen Forscher«: Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Reutlingen kann nach 14 Monaten mit dem Kindergarten der Bruderhaus-Diakonie bereits die zweihundertste Einrichtung in das Projekt aufnehmen.
Seit Juli 2008 besteht das »Haus der kleinen Forscher« in der Region Neckar-Alb. Die Bilanz: 630 Teilnehmer aus rund 200 Kindergärten besuchten mehr als 40 Workshops. Von insgesamt 619 Einrichtungen hat sich damit schon fast ein Drittel dem Netzwerk angeschlossen. »Wir freuen uns über jeden Kindergarten, der dazu kommt und den Kindern die Gelegenheit zum Experimentieren gibt«, so IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Wolfgang Epp. »Die Erzieherinnen und Erzieher leisten eine wichtige pädagogische Arbeit.«
Mittelfristig hat sich die IHK Reutlingen zum Ziel gesetzt, mit ihrem Netzwerk alle Kinderbetreuungsstätten in der Region Neckar-Alb fürs Forschen und Experimentieren zu gewinnen. Drei Kindergärten wurden bereits für ihr umfangreiches Forschen und Experimentieren als »Haus der kleinen Forscher« mit einer Plakette ausgezeichnet. Die vierte Einrichtung folgt bereits Mitte September.
Die Stiftung »Haus der kleinen Forscher« bietet über so genannte lokale Netzwerke seit 2006 Erzieherinnen und Erziehern naturwissenschaftliche Weiterbildungen an, um Kinder zwischen drei und sechs Jahren in ihrer Begeisterung für Naturphänomene noch mehr zu unterstützen und zu fördern. Das bundesweite Projekt setzen in Baden-Württemberg die Industrie- und Handelskammern und Südwestmetall um.
Bis 2010 soll ein flächendeckendes Angebot entstehen. Das Netzwerk steht auch weiterhin allen interessierten Kindergärten offen. (pr)
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