REUTLINGEN. 23 Aussteller beteiligten sich am dritten Fachkräftetag Neckar-Alb, den die Südwestpresse-Verlage am Samstag in der Stadthalle organisierten. Die Unternehmen informierten über offene Arbeitsstellen, berufsspezifische Weiterbildungsmöglichkeiten und knüpften Kontakte zu potenziellen Bewerbern.
Der Fachkräftemangel ist durch alle Branchen und Regionen spürbar und stellt insbesondere die Wirtschaft vor große Herausforderungen. Bereits heute tun sich viele Betriebe schwer, freie Stellen zu besetzen, vor allem bei Mittelständlern droht in den nächsten zehn Jahren ein gewaltiger Mangel.
Experten gehen davon aus, dass die Bevölkerung in Deutschland bis 2040 um acht Millionen schrumpft und das Arbeitskräftepotenzial in den nächsten zehn Jahren um bis zu zwei Millionen Personen zurückgeht. Vor allem der Mangel an qualifizierten Fachkräften wird sich weiter verschärfen.
So wendet sich der Fachkräftetag an alle, die Interesse an Weiterbildungsmaßnahmen haben – und das sind an diesem Tag nicht wenige. Arbeitssuchende nehmen das Angebot der insgesamt 23 Aussteller dankbar an, suchen das direkte Gespräch, stellen Fragen und informieren sich über praxisorientierte Qualifizierungsmaßnahmen.
Vertreten sind etwa die Bruderhaus-Diakonie, die Stadt Reutlingen, Samariterstiftung, Zieglerische Altenhilfe, das Zollernalb-Klinikum und die Firmen Datagroup, RSU, Solcom und Eissmann Automotive.
Zudem bot die Messe sechs Vorträge, die sich den Themen Bewerbung und Fortbildung widmeten und Einblicke in die Berufspraxis gaben. (jüsp)

