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Aktuell Messen

Wind unter den Flügeln

FRIEDRICHSHAFEN. Blaublütiger Besuch bei der 19. Aero (13. bis 16. April): Mit Fürst Albert II. von Monaco wird ein erklärter Fan der Fliegerei zum Eröffnungstag der diesjährigen Luftfahrtmesse am Bodensee erwartet. Der adelige Monegasse ist überdies ein Freund von Erik Lindbergh, dem Enkel des legendären Atlantik-Erstüberfliegers, der im Rahmen der »E-Flight-Expo« den »Lindbergh Electric Aircraft Prize« übergeben wird, eine Auszeichnung für herausragende Errungenschaften bei der Entwicklung des Elektroflugs.

Friedrichshafen wird alljährlich zum Mekka der privaten Fliegerwelt und zum führenden Branchentreff der zivilen Luftfahrt. Nahezu zwei Drittel der Aero-Besucher rekrutierten sich in den vergangenen Jahren aus Pilotenschein-Inhabern, viele pflegen mit eigenen Maschinen anzureisen. Messe und Flughafen sind direkte Nachbarn.

Europäische Leitmesse

Die Beschickung ist besser den je: Die Zahl von 630 Ausstellern aus 29 Ländern betrachtet Messechef Klaus Wellmann als Indiz für den gefestigten Rang der Aero als europäische Leitmesse der Allgemeinen Luftfahrt. Und Projektleiter Roland Bosch ist davon überzeugt, dass die Branche nach zwei durchwachsenen Jahren wieder einen kräftigen Wind unter den Flügeln verspürt.

Gezeigt wird das gesamte Spektrum der Privatfliegerei: vom Segel- und Ultraleichtflieger bis zum mehrstrahligen, komfortablen Business-Jet, vom Gleitschirm bis zum Helikopter. Exponate und Konferenzen haben Elektro- und Solarantriebe zum Thema.

Um »die Fachmessen-Kompetenz auszubauen«, so Wellmann, wird diesmal auf die traditionellen Flugschauen verzichtet. Somit dürfte die sich bei den letzten Aero-Auflagen stets um die 40 000 bewegende Besucherzahl etwas schrumpfen. Die Aero-Tore werden von Mittwoch bis Freitag von 9 bis 18 Uhr und am Samstag von 9 bis 17 Uhr geöffnet sein. (GEA)