REUTLINGEN. Die Drogeriemarktkette dm mit Sitz in Karlsruhe wächst nicht nur international und national, sie entwickelt sich auch in der Region Neckar-Alb positiv. Darauf weist im Gespräch mit dem GEA der Gebietsverantwortliche Daniel Schnurr hin. Er macht auf steigende Zahlen bei Kassenbons, Umsatz und Beschäftigten in dem am 30. September zu Ende gegangenen Geschäftsjahr 2024/2025 aufmerksam.
In der Region hat dm – gegenüber dem Vorjahr unverändert – 19 Filialen. Davon sind vier in Tübingen und drei in Reutlingen. Jeweils einen Markt gibt es in Albstadt, Balingen, Dotternhausen, Hechingen (alle Zollernalbkreis), Gomaringen, Kirchentellinsfurt, Mössingen, Rottenburg (alle Landkreis Tübingen), Metzingen, Münsingen, Pfullingen (alle Landkreis Reutlingen) sowie, knapp an der Grenze zur Region Neckar-Alb, in Neckartenzlingen (Landkreis Esslingen).
Schnurr zufolge hat dm im abgelaufenen Geschäftsjahr in diesen 19 Niederlassungen zusammengerechnet einen Umsatz von 118,1 (Vorjahr: 112,3) Millionen Euro erzielt und damit um über 5 Prozent zugelegt. »Es handelt sich dabei vor allem um eine mengengetriebene Entwicklung«, sagt Schnurr auf Nachfrage. Denn die Zahl der Kassenbons habe sich gegenüber dem Vorjahr um 6,7 Prozent auf 6,1 Millionen erhöht. Die drei umsatzstärksten Märkte in der Region seien die am Nonnenmarkt in Tübingen, in Pfullingen und an der Föhrstraße in Reutlingen gewesen.
Umbau in Mössingen geplant
Ende September arbeiteten nach Angaben des Gebietsverantwortlichen 475 Personen in den genannten 19 Märkten in der Region für dm. Dies seien 37 mehr gewesen als ein Jahr zuvor. Zu den 475 Mitarbeitenden zählten 42 (Vorjahr: 32) »Lernlinge«, wie die Auszubildenden in der Drogeriemarktkette genannt werden.
Wie berichtet, ist dm in Gomaringen vor wenigen Wochen vom bisherigen Standort am Ortsausgang Richtung Nehren in das ehemalige Multi-Center- beziehungsweise Kriegbaum-Areal am Ortsausgang Richtung Ohmenhausen umgezogen und hat dadurch seine Fläche am Standort auf 1.100 Quadratmeter mehr als verdoppelt. »Aktuell planen wir in der Region keine Neueröffnung, aber auch keine dauerhafte Schließung einer Filiale«, beantwortet Schnurr eine GEA-Nachfrage. Allerdings werde die Filiale in Mössingen umgebaut und daher im Januar und Februar vorübergehend geschlossen.
Schnurr, Jahrgang 1985, ist seit Mitte 2024 als Gebietsverantwortlicher für 28 dm-Märkte zuständig – neben denen in der Region Neckar-Alb noch für die auf den Fildern im Kreis Esslingen. Er ist im badischen Bietigheim (nahe Rastatt und Karlsruhe) aufgewachsen. Nach dem Abitur hat er eine Ausbildung zum Drogisten bei dm gemacht und sich in Bonn zum Handelsfachwirt weitergebildet. Dann war er stellvertretender Filialleiter in Rastatt und 13 Jahre lang Filialleiter an mehreren Standorten von dm.
In 14 Ländern tätig
Der in 14 europäischen Ländern tätige dm-Konzern hat für das vergangene Geschäftsjahr einen Umsatz von 19,19 Milliarden Euro bekannt gegeben – ein Plus von 8,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Europaweit arbeiteten zum 30. September in 4.189 (Vorjahr: 4.116) Märkten 93.426 Personen für dm, 4.229 mehr zwölf Monate zuvor.
In Deutschland stand dm Ende September für 2.154 (Vorjahr: 2.131) Filialen und für 63.648 (Vorjahr: 60.300) Beschäftigte. Der Umsatz stieg hierzulande gegenüber dem Vorjahr um 6,5 Prozent auf 13,279 Milliarden Euro. Jahresergebnisse beziffert dm gegenüber Medien nicht. (GEA)

