Da im Fall der Drogeriekette offensichtlich nicht die Banken eine so große Rolle spielten, sei den Lieferanten ein Vorwurf zu machen. »Gäbe es auf allen Seiten eine persönliche Haftung, würde es nicht so weit kommen«, meinte Grupp.
Der Trigema-Chef, der sein Unternehmen wie das von Anton Schlecker als »e.K« (eingetragener Kaufmann) führt, erklärte, grundsätzlich nur so weit wachsen zu wollen, wie er seinen Betrieb noch selbst überblicken könne. Bei Schlecker gebe es Tochtergesellschaften, die jeweils als GmbH eingetragen seien. Es wundere ihn, wenn bei der Familie Schlecker nichts mehr da sein solle, wenn doch die Auslandsgesellschaften noch nicht in die Insolvenz gegangen seien. (dpa)

