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Trigema-Chef Grupp: Fall Schlecker ist eine Warnung

BURLADINGEN. Der bundesweit bekannte Textilunternehmer Wolfgang Grupp sieht in der Schlecker-Insolvenz eine Warnung vor zu viel »Größenwahn«. »In solchen Fällen muss früher die Notbremse gezogen werden«, sagte der Trigema-Chef am Dienstag in einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur dpa.

Der Inhaber des Bekleidungsherstellers Trigema, Wolfgang Grupp.
Der Inhaber des Bekleidungsherstellers Trigema, Wolfgang Grupp. Foto: AP
Der Inhaber des Bekleidungsherstellers Trigema, Wolfgang Grupp.
Foto: AP
Da im Fall der Drogeriekette offensichtlich nicht die Banken eine so große Rolle spielten, sei den Lieferanten ein Vorwurf zu machen. »Gäbe es auf allen Seiten eine persönliche Haftung, würde es nicht so weit kommen«, meinte Grupp.

Der Trigema-Chef, der sein Unternehmen wie das von Anton Schlecker als »e.K« (eingetragener Kaufmann) führt, erklärte, grundsätzlich nur so weit wachsen zu wollen, wie er seinen Betrieb noch selbst überblicken könne. Bei Schlecker gebe es Tochtergesellschaften, die jeweils als GmbH eingetragen seien. Es wundere ihn, wenn bei der Familie Schlecker nichts mehr da sein solle, wenn doch die Auslandsgesellschaften noch nicht in die Insolvenz gegangen seien. (dpa)