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Reutlinger IHK-Präsident Schwörer fordert mehr Mut: »Besinnung auf Stärken«

Von links: Johannes Schwörer, Christian O. Erbe, Wolfgang Epp. Foto: Dieter Reisner
Von links: Johannes Schwörer, Christian O. Erbe, Wolfgang Epp.
Foto: Dieter Reisner

REUTLINGEN. »Wir haben in der Region ein enormes Potenzial und könnten es noch besser nutzen. Das muss unser aller Beitrag sein, dass es insgesamt wieder aufwärts geht«, sagt Johannes Schwörer, Präsident der Industrie- und Handelskammer (IHK) Reutlingen, zum Jahreswechsel. 2025 sei in vielerlei Hinsicht ein herausforderndes Jahr gewesen. Die erhoffte Wirtschaftswende sei bisher ausgeblieben, die internationalen Krisen belasteten weiter die regionale Wirtschaft. Dementsprechend sei die Verunsicherung bei den Firmen weiter ausgeprägt und die Stimmung eher mau.

»Gerade jetzt brauchen wir Mut und den Glauben an uns selbst. Nur mit Zuversicht und der Besinnung auf unsere Stärken können wir für einen Aufschwung sorgen«, so der IHK-Präsident. Gerade die Unternehmerinnen und Unternehmer sind aus seiner Sicht gefordert. »Wir müssen die Zukunft vorausdenken und sollten, wenn wir können, jetzt investieren.«

Eine gesamtgesellschaftliche Änderung der Mentalität fordert IHK-Hauptgeschäftsführer Wolfgang Epp. »Ein starker Standort benötigt viele Leistungsträger, die ihn voranbringen und gestalten wollen. Das bedeutet mehr Anstrengung und mehr Risikobereitschaft von uns allen.« Epp mahnt in der Breite eine Rückkehr zu unternehmerischen Werten und einen Ausbau der internationalen Rolle Deutschlands an. »Wir Deutschen sind die Treiber von ganz Europa. Ohne uns gibt es kein Europa. Aber ohne Europa gibt es keinen Wohlstand bei uns. Deswegen geht Europa uns alle an«, sagt der IHK-Hauptgeschäftsführer. (GEA)