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Mitarbeiteraktionäre kritisieren die Siemens-Chefs

MÜNCHEN. Mitarbeiteraktionäre vonSiemens wollen wegen des drastischen Stellenabbaus dem Vorstand bei der Hauptversammlung im Januar die Entlastung verweigern. »Wir sind enttäuscht, wie die Siemens AG angesichts einer insgesamt guten Gewinnsituation überzogene Kapazitätsanpassungen realisiert und mit welcher Rigorosität Personalabbauziele verfolgt werden«, kritisierte der Verein von Belegschaftsaktionären in der Siemens AG in München. Der Siemens-Konzern hatte in den vergangenen Jahren den Abbau von mehr als 35000 Arbeitsplätzen angekündigt. Der Verein kritisierte zudem, eine Verpflichtung gegenüber dem Standort Deutschland gebe es bei Siemens nur noch eingeschränkt. »Diese Politik bricht mit der Siemens-Tradition.« Es sei inzwischen offenbar erklärte Firmenpolitik, Entwicklungs- und Verwaltungstätigkeiten nach Osteuropa, Indien oder China auszulagern. (dpa)

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