Doch die Interboot war und wird nicht in erster Linie eine Funsport-Parade, steht doch der Überblick über Markt- und Branchentrends alljährlich im Mittelpunkt. In sieben Messehallen, im Freigelände, auf dem kleinen Messesee und im Interboot-Hafen am »Schwäbischen Meer« werden 489 Aussteller aus 20 Ländern, darunter die globalen Marktführer im Segel- und Motorbootbereich, ihre Produkte zeigen: Segel- und Motorjachten, Katamarane und Schlauchboote, Kanus und Kajaks werden stilvoll präsentiert.
64 Modellneuheiten, darunter 24 Weltpremieren, sind angesagt. Besonders gut aufgestellt ist heuer das Forum der Elektroboote: »Die Besucher bekommen so viele E-Boote zu sehen wie noch nie«, kündigte Projektleiter Dirk Kreidenweiß an.
Wie gewohnt voll abgedeckt werden die Bereiche Ausrüstung und Zubehör, Elektronik und Motoren, maritimer Mode- und Reisemarkt, Wasserski- und Tauchausrüstung, Vereine und Verbände. Eine löbliche Aktion unter vielen ist das integrative Segeln mit behinderten Kindern.
Flyboard-Spektakel
Im Hafen warten mehr als 100 Boote und Schiffe auf Probefahrten. Vor der Uferpromenade werden unter anderem eine Oldtimer-Regatta sowie die traditionelle »Liquid Qarter Mile« der Rennboote zu bestaunen sein, und zwar täglich zwischen 17 und 19 Uhr, außer am 26. und am 30. September. Im Rahmen dieses Spektakels der Boliden wird eine Wassersportart demonstriert, die erst im vergangenen Frühjahr debütierte: Der Flyboard-Stunt. Mit diesem skurrilen Gerät, einer Mixtur aus Surfbrett, Snowboard und Jet-Ski, kann man (sofern man's kann) auf Wassersäulen meterhoch über der Wasserfläche schweben und tanzen, eintauchen und wieder empor schießen, gewissermaßen als maritimer Batman.Die Messetore werden täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet, im Interboot-Hafen wird jeweils eine Stunde länger Betrieb sein. (GEA)
