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Vorweihnachtliches Feeling beim Lichterzauber auf der Erpfinger Sonnenmatte

Dritter »Kunst- und Handwerkermarkt Lichterzauber« im Ferien- und Erlebnisdorf Sonnenmatte mit mehr als 50 privaten Ausstellern aus Sonnenbühl und der nahen Umgebung.

Die Leiterin des Feriendorfes Sandra Linsin (2. von links) freut sich mit Bürgermeister Uwe Morgenstern (3. von links) über das
Die Leiterin des Feriendorfes Sandra Linsin (2. von links) freut sich mit Bürgermeister Uwe Morgenstern (3. von links) über das große Besucherinteresse. Foto: Gabriele Bimek
Die Leiterin des Feriendorfes Sandra Linsin (2. von links) freut sich mit Bürgermeister Uwe Morgenstern (3. von links) über das große Besucherinteresse.
Foto: Gabriele Bimek

SONNENBÜHL-ERPFINGEN. Zu einem Highlight im Sonnenbühler Veranstaltungskalender ist der Lichterzauber auf der Sonnenmatte avanciert. Zum dritten Mal verwandelte sich am Wochenende das Ferien- und Erlebnisdorf im November in eine vorweihnachtliche Event-Location. Volle Parkplätze garantiert, reisten die Besucher nicht nur aus der näheren Umgebung an. »Es war der Hammer«, resümierte Leiterin Sandra Linsin. Das schönste Statement habe ihr ein Gast gegeben: »Wir schaffen gar nicht alle Häuser. Es ist so gemütlich und wir kommen mit vielen ins Gespräch.« Das sei ja auch der Sinn dieses Ereignisses, die Gemütlichkeit, die Unterhaltungen und das besondere Ambiente, betonte sie.

Auch von den Ausstellern gab es positive Resonanz. »Vielleicht verkaufe ich nicht so viel, aber dafür habe ich viele nette Leute kennengelernt, die vielleicht später auf mich zurückkommen werden«, erklärte einer. Mehr als 50 Aussteller nutzten die besondere Atmosphäre, ihre handgefertigten Artikel zu publizieren. »Es sind alles Privatpersonen, die zu günstigem Bedingungen ein Haus fürs Wochenende anmieten können, um dort ihre selbst hergestellten Waren anzubieten«, erklärte die Feriendorfleiterin. Und die waren vielfältig, reichten von Dekoration über Nützliches, Unikaten bis zu Kunstwerke, weckten Inspirationen und Ideen. Die Beleuchtung der einzelnen Häuser, die Feuerschalen und Lichterschauspiele »schaffen ein stimmungsvolles Ambiente«, versicherte Sandra Linsin. Dazu passten auch die kulinarischen Angebote, von Glühwein, Most und Punsch über Kartoffelspiralen und Gegrilltes bis zu heimischen Spezialitäten und süßen Versuchungen.

»Wir haben zum ersten Mal eine Schokoladen-Sommelière da«, informiert sie. Gemeint war Konditormeisterin Birgit Haug: Sie spritzte Schokoladen-Weihnachtsbäume für Kinder, die diese selbst nach eigenem Gusto verzieren konnten. »Das macht richtig Spaß«, schwärmte Amelie und die anderen Kids am Tisch pflichteten ihr bei. »Es ist eine wunderschöne Veranstaltung, mit Liebe gemacht und sehr gut geplant. Und das Publikum ist superfreundlich«, stellte Birgit Haug fest. Das alles bei freiem Eintritt, das verdiene Wertschätzung. »Das ist eine Bereicherung für Sonnenbühl.« Die Schönhubers waren eigens aus dem Neckartal zum Lichterzauber auf der Alb gekommen. Sie wollen auch im kommenden Jahr wieder mit dabei sein.

Schokoladen-Sommelière Birgit Haug zaubert Schokoladen-Weihnachtsbäume
Schokoladen-Sommelière Birgit Haug zaubert Schokoladen-Weihnachtsbäume Foto: Gabriele Bimek
Schokoladen-Sommelière Birgit Haug zaubert Schokoladen-Weihnachtsbäume
Foto: Gabriele Bimek
»«Sie haben eine kreative Plattform verdient»«

Die unterschiedlichsten Materialien dienten als Grundlage für das breit gefächerte Sortiment aller Anbieter. Spezialisten im Kunsthandwerk fertigten Upcyclingprodukte aus Papier und Jeans, präsentierten Buch-Kunst und Buchbinderarbeiten, zeigten Schmuckunikate sowie geknüpfte und genähte Lieblingsteile. »Wir holen uns die Meinungen der Aussteller und der Besucher ein, um immer auf dem Laufenden, immer up to date zu sein«, informierte Linsin. Deshalb war das Event auch um Gaumenfreuden und neue Lichtobjekte erweitert worden. »Von den neue, die dieses Jahr zum ersten Mal dabei sind, haben sich einige schon für nächstes Jahr angemeldet«, freut sie sich. »Gibt es ein schöneres Kompliment? Diese privaten Anbieter haben eine kreative Plattform verdient.« (GEA)