Aktuell Dorfgeschichte

Kleinod aus Feldsteinen in Kohlstetten

ENGSTINGEN-KOHLSTETTEN. Sie ist aus ganz alltäglichem Material: aus Feld- und Lesesteinen, wie sie die Bauern auf der Alb in Massen aus ihren Äckern holten. Kohlstettens Friedhofsmauer ist aber trotzdem etwas ganz Besonderes. Das viele Jahrhunderte alte Bauwerk – wie alt genau, das ist nicht bekannt – umschließt einen der wenigen erhaltenen konsequent kreisförmig angelegten Friedhöfe. Die in Kohlstetten bestatteten Toten blicken ausnahmslos mit dem Gesicht zum Altar der Marienkirche. »Das gibt’s in Süddeutschland so nur noch drei oder vier Mal«, hat Pfarrer Martin Dürr von den Fachleuten gehört.

Wo vor drei Jahren der sogenannte Schuster-Schuppen abgerissen wurde, ist Kohlstettens Friedhofsmauer unverputzt und nur proviso
Wo vor drei Jahren der sogenannte Schuster-Schuppen abgerissen wurde, ist Kohlstettens Friedhofsmauer unverputzt und nur provisorisch gesichert. Hier ist ihre Bauweise aus Feld- und Lesesteinen besonders gut zu sehen, wie Ortschaftsrat Rudi Giest-Warsewa zeigt. Zusammen mit Kirche und Friedhof steht das 140 Meter lange Bauwerk unter Denkmalschutz. Foto: Christine Dewald
Wo vor drei Jahren der sogenannte Schuster-Schuppen abgerissen wurde, ist Kohlstettens Friedhofsmauer unverputzt und nur provisorisch gesichert. Hier ist ihre Bauweise aus Feld- und Lesesteinen besonders gut zu sehen, wie Ortschaftsrat Rudi Giest-Warsewa zeigt. Zusammen mit Kirche und Friedhof steht das 140 Meter lange Bauwerk unter Denkmalschutz.
Foto: Christine Dewald

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