GAMMERTINGEN. Gammertingen unterhält mit St. Martin, St. Michael und dem Kindergarten Feldhausen drei Einrichtungen in städtischer Trägerschaft, dazu kommt der Kindergarten in Mariaberg. Dem Gammertinger Gemeinderat ist jetzt der jährliche Kindergartenbericht durch die für die Kindergärten zuständige Jana Eisele von der Stadtverwaltung und die Leiterinnen der Einrichtungen vorgelegt worden.
Zurzeit besuchen 126 Kinder St. Martin, 116 zieht es nach St. Michael und weitere 40 besuchen den Kindergarten in Feldhausen oben auf der Alb. Grundsätzlich haben die Einrichtungen von 7 bis 16.30 Uhr geöffnet, innerhalb dieses Zeitfensters können verschiedene Betreuungsformen gebucht werden. Bedarf an anderen Zeitmustern gebe es zurzeit nicht, sagte Jana Eisele.
Stellen sind ausgeschrieben
In den Einrichtungen hat es zuletzt einige Wechsel beziehungsweise Kündigungen gegeben. Dadurch kommt es zu Engpässen, auch durch den Abbau von Urlaub und Überstunden, insbesondere in St. Martin. Die Verwaltung versucht, dass durch organisatorische Änderungen in den Griff zu bekommen. Stellenausschreibungen laufen, sagte Eisele.
Für die Betreuung des Nachwuchses nimmt die Stadt einiges an Geld in die Hand. Der Betrieb kostet insgesamt 2,8 Millionen Euro, 1,2 Millionen Euro zahlt die Stadt, die Elternbeiträge summieren sich auf 432.290 Euro. Das entspricht einem Kostendeckungsgrad von 15,22 Prozent, die kommunalen Spitzenverbände empfehlen 20 Prozent. Dieses Ziel wird auch mit der Erhöhung für das Kindergartenjahr 2025/2026 nicht er-reicht, auch wenn sich die Eltern auf einen um 7,3 Prozent gestiegenen Beitrag einstellen müssen. (wu)

