SONNENBÜHL-UNDINGEN. Eine willkommene Abkühlung gestattete der Water Slide Contest am Skilift in Undingen. Zum 12. Mal baute die Ski- und Snowboardschule Undingen eine Wettkampfanlage auf, die ihresgleichen sucht. Eine gute 50 Meter lange Anlaufspur war ausgelegt mit Skisprungmatten von der Sprungschanze in Meßstetten, die immer bewässert sein mussten. Am Ende der Schanzentisch, das zehn Meter lange Wasserbecken und die Auslaufspur. »Am Anfang mit einem langen Anlauf geht das ja noch ganz einfach«, weiß Skilehrerin Madeleine Wagner. »Da schaffen es alle, das Becken zu überqueren.« Mit jedem Durchgang werde es schwieriger. Der Anlauf werde jedes Mal um gut eineinhalb Meter verkürzt und somit die Geschwindigkeit geringer. »Mal sehen, wer es dieses Jahr schafft.« Am Start waren 16 Einzelkämpfer, von denen einige auch für die drei Mannschaften mit je vier Mitstreitern antraten, witzig verkleidet, aber alle in voller Montour mit Skistiefeln, Schutzhelm und mancher sogar mit Stöcken. Wie Jens Leibfritz, der als »Mono Jeans« mit seinem Monoski die Strecke bewältigte. Sein Snowboard bevorzugte »Mr. Glitzer«, dessen Helm mit seinem Geglitzer ins Auge fiel. Sofie war als »Speedy« mit ihren Ski zudem für die »Schlappen-Sliders« auf der Piste. Ob »Stoppersocke«, »Bentida de Coco« oder »Moritzus Fuchsus«, alle hatten sich ein passendes Outfit verpasst und gaben ihr Bestes. Kommentator Andreas Betz ließ es sich nicht nehmen, Tipps und Ratschläge mit auf die Fahrt zu geben. Mehr in die Knie gehen, mehr Schwung mitnehmen oder er verteilte Lob und bestätigte, »das war technisch einwandfrei«.
»Der Schnelle« war tatsächlich der Schnellste
»Vor vielen Jahren habe ich hier schon mitgemacht. Und ich muss sagen, es macht nach wie vor richtig Spaß«, gesteht Hannes »Der Schnelle«. Vor allem, wenn am Start die Bretter mit Seife richtig geschmiert werden, kommt bei den Startern pure Freude auf. »Das ist ein lustiges Event«, bestätigt Markus von den Schlappen-Sliders. »Ich habe heute ein gutes Gefühl.« Wenn es nicht klappen sollte mit einem Sieg, dann habe er sich immerhin darüber gefreut, dass es spritzt und abkühlt. Die Pokale waren begehrt. Geschafft haben es am Ende bei den Ski Herren »Der Schnelle«, der seinem Namen alle Ehre machte und bei den Ski Damen samt Best Trick Helen Gramlich. Mit dem Board gewannen Marise Hummel und Max Henning, die beste Mannschaft waren die »Schlappen-Sliders«. Gefeiert wurde im Anschluss mit allen. Allerdings statt Après-Ski gab es zum Vergnügen die After-Slide Party. (GEA)


