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Weihnachtsmärkte in Eningen und Pfullingen: Handwerk, Musik und Essen locken Besucher

Das erste Adventswochenende lockte zahlreiche Besucher auf die Weihnachtsmärkte in Eningen und Pfullingen. Neben den traditionellen Leckereien wie Glühwein, Heißes vom Grill und Waffeln hatten beide Märkte weihnachtliches Kunsthandwerk im Angebot.

Das Kulinarische, wie hier am Stand des SKV,  kam gut an beim Eninger Weihnachtsmarkt.
Das Kulinarische, wie hier am Stand des SKV, kam gut an beim Eninger Weihnachtsmarkt. Foto: EISSLER_CAROLA
Das Kulinarische, wie hier am Stand des SKV, kam gut an beim Eninger Weihnachtsmarkt.
Foto: EISSLER_CAROLA

ENINGEN/PFULLINGEN. Dichtes Gedränge herrschte in Eningen bereits kurz nach der Eröffnung des Weihnachtsmarktes am Samstag. Die gesamte Ortsmitte rund um die Rundhäuser stand im Zeichen des ersten Adventswochenendes. Eningen darf sich mit Fug und Recht zu den kleinen, dafür sehr feinen Weihnachtsmärkten zählen, was die Besucher zu schätzen wussten. 46 private und gewerbliche Anbieter, Vereine und Institutionen verwandelten das Eninger Ortszentrum in ein fröhliches Miteinander. Auf der Bühne vor dem alten Rathaus gab es Unterhaltung von Vereinen und Künstlern. So zum Beispiel ein Mitmachtheater, eine Darbietung der Tanzgruppen des Albvereins, die unter dem Namen »Dance Crew Hip Hop« firmieren, Adventslieder mit dem Posaunenchor und Musikeinlagen der Brass Kids und des Blechbläserensembles der Musikschule. Mit beginnender Dunkelheit lud die Evangelische Kirchengemeinde zur Lichterandacht ein. Bürgermeister Eric Sindek hob bei der Eröffnung das Engagement der Ehrenamtlichen in Vereinen, Kindergärten und Institutionen hervor. »Ohne sie wäre dieser Markt nicht möglich.« Ebenso gab es den Dank des Bürgermeisters für Bauhof und Forst, DRK und Gemeindemitarbeiter, die Aufbau und Durchführung des Weihnachtsmarktes mit stemmen.

XXL-Stollen zugunsten der Hospizarbeit beim Eninger Weihnachtsmarkt.
XXL-Stollen zugunsten der Hospizarbeit beim Eninger Weihnachtsmarkt. Foto: Carola Eissler
XXL-Stollen zugunsten der Hospizarbeit beim Eninger Weihnachtsmarkt.
Foto: Carola Eissler

Zum zweiten Mal konnte die Gemeinde die neuen Hütten des Weihnachtsmarktes einsetzen, die für besonderen Charme in der Ortsmitte sorgten. Der Eninger Weihnachtsmarkt ist auch bei Anbietern beliebt. Eva Mettenberger vom Haupt- und Ordnungsamt der Gemeinde berichtet von einem steten Interessensanstieg der Anbieter. Kein Wunder also, dass man auch das Besondere auf dem Eninger Weihnachtsmarkt entdecken konnte. Zum Beispiel die Wildspezialitäten am Stand der Jäger vom Jagdrevier Geißberg oder auch die überaus kreativen selbstgemachten Adventsgestecke am Stand von Bettina Rall. Die gelernte Hotelfachfrau ist seit vielen Jahren beim Weihnachtsmarkt mit dabei. Weihnachtliche Dekoartikel gab es ebenso wie Seifen, selbstgemachte Liköre und Holzartikel. Der Ortsjugendring warb mit der Sternenaktion »Kinderwünsche« um Geschenke und Spenden für benachteiligte Kinder und zugunsten der Hospizarbeit wurde wieder ein XXL-Stollen angeschnitten. Die Vereine, Kindergärten, Gastronomen und auch private Anbieter versorgten die Besucher mit allerlei Kulinarischem.

Auch wenn der Weihnachtsmarkt nun schon wieder vorbei ist: Der Advent hat in Eningen gerade erst begonnen. Vom 1. bis 21. Dezember wird nämlich jeden Abend ab 18 Uhr zum inzwischen 17. Lebendigen Adventskalender auf der Bühne vor dem alten Rathaus eingeladen. Jeden Abend öffnet der Handels- und Gewerbeverein Eningen als Veranstalter ein Türchen mit Auftritten, Aktionen, Musikalischem oder Tänzerischem. Die Kindertageseinrichtungen, Schulklassen und Vereine haben sich wieder einiges einfallen lassen.

650 Geschenke verteilte der Nikolaus beim Pfullinger Weihnachtsmarkt an die Kinder.Fotos: Eissler
650 Geschenke verteilte der Weihnachtsmann beim Pfullinger Weihnachtsmarkt an die Kinder. Foto: Carola Eissler
650 Geschenke verteilte der Weihnachtsmann beim Pfullinger Weihnachtsmarkt an die Kinder.
Foto: Carola Eissler

Gleich drei Tage wurde in Pfullingen der Weihnachtsmarkt ausgiebig genossen und gefeiert. Nach der Eröffnung am Freitagabend (wir haben berichtet) gab es für die Kinder am Samstagnachmittag den Höhepunkt: Der Nikolaus fuhr mit einer Pferdekutsche auf dem Marktplatz ein. Bereits eine halbe Stunde zuvor herrschte dichtes Gedränge. 650 Päckchen für die Kinder brachte der Nikolaus mit, die unter Mithilfe der Jugendfeuerwehr verteilt wurden. Gepackt hatten sie Schüler der Wilhelm-Hauff-Realschule.

Zahlreiche Besucher strömten am Wochenende zum Pfullinger Weihnachtsmarkt.
Zahlreiche Besucher strömten am Wochenende zum Pfullinger Weihnachtsmarkt. Foto: Carola Eissler
Zahlreiche Besucher strömten am Wochenende zum Pfullinger Weihnachtsmarkt.
Foto: Carola Eissler

74 Stände präsentierten rund um die Martinskirche, auf dem Marktplatz und dem Passy-Platz ihr weihnachtliches Angebot von Wollwaren über Holzspielzeug bis zum Kunsthandwerk, von weihnachtlicher Floristik bis zu selbstgemachten Kerzen. Genauso wie in der Nachbargemeinde konnte sich auch in Pfullingen das kulinarische Angebot sehen lassen. Die zahlreichen Vereine, Kindergärten und Schulen hatten sich Besonderes ausgedacht und lockten mit Feuerwurst, Crêpes und Schupfnudeln neben den klassischen Grillangeboten. Ein großes Feuer hatten die Pfadfinder »Royal Rangers« auf dem Passy-Platz entfacht, wo zahlreiche Kinder ihr Stockbrot backten. Im Paul-Gerhard-Haus wurden Schattenspiele aufgeführt, ebenso gab es Platzkonzerte mit Weihnachtsliedern und dem Echaztown-Gitarrentrio sowie Musik von Kantorei und Posaunenchor in der Martinskirche. Am Sonntag konnten Kinderweihnachtslieder am Marktbrunnen mitgesungen werden.

Einmal mehr erwiesen sich beide Weihnachtsmärkte in Eningen und Pfullingen als Besuchermagneten. Mit der Resonanz am ersten Adventswochenende können sowohl Händler als auch Vereine und Veranstalter zufrieden sein. (GEA)