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Was beim Narrenumzug in Pfullingen geboten ist

Alle zwei Jahre veranstalten die Pfullinger Uschlaberghexa einen überregionalen Narrenumzug. Wie dieser aussehen wird, erklären die beiden Vorständinnen der Narrenzunft.

Die Pfullinger Uschlaberghexa.
Die Pfullinger Uschlaberghexa. Foto: Uschlaberghexa
Die Pfullinger Uschlaberghexa.
Foto: Uschlaberghexa

PFULLINGEN. »Wir sind voller Vorfreude und wollen, dass es endlich losgeht«, sagt Katharina Maier-Elting, Vorständin der Pfullinger Uschlaberghexa. Die Rede ist vom traditionellen, überregionalen Narrenumzug, den die Fasnetzunft alle zwei Jahre austrägt. Rund 3.800 Hästräger aus 73 Narrenzünften werden also am Sonntag, 11. Januar, für Stimmung sorgen und die Echazstadt aufmischen.

»Der Umzug ist echt immer eine große Aufgabe, die viel Verantwortung mit sich bringt«, erklärt Maier-Elting. Nicht umsonst plane die eigens dafür ins Leben gerufene 15-köpfige Organisations-Gruppe schon seit einem Jahr diese Großveranstaltung. Die notwendigen Straßensperrungen mussten geklärt, Toiletten organisiert und das Sicherheitskonzept mit der Stadt besprochen werden - das seien nur ein paar der vielen Aufgaben, die erledigt werden mussten. »Wir sind ein eingespieltes Team, jeder weiß, was er zu tun hat.«

Narrenmesse schon am Morgen

Der Sonntag beginnt schon vor dem Umzug um 9.30 Uhr mit einer Narrenmesse in der Martinskirche. »Da dürfen gerne alle kommen«, sagt Selina Kretschmer, zweite Vorständin der Zunft. Auch sie freut sich schon sehr auf den Umzug. Vor allem auch, weil die teilnehmenden Narren und die zahlreichen Zuschauer ihnen stets viel Freude und Energie zurückgeben würden. »Das motiviert.«

Der Startschuss für den Umzug fällt um 13.30 Uhr. Los geht's dann in der Sandwiesenstraße. Von dort bahnen sich die Narren den Weg in die Klosterstraße und die Große Heerstraße. Abgebogen wird in Richtung Hotel Klostergarten und in die Gönninger Straße. Dann geht's am Hallenbad vorbei. Die Klemmengasse ist wohl die engste Stelle des Umzugs. Über den Marktplatz ziehen die Narren bis in die Kirchstraße, wo sie ihre Masken ablegen werden. Wer Interessantes über die vielen Zünfte erfahren möchte, kann sich in die Nähe der Sprecherwagen in der Großen Heerstraße, am Hallenbad und am Marktplatz stellen.

Zünfte von nah und fern

»Wir freuen uns, dass wieder so viele Narrenzünfte mitmachen«, sagt Maier-Elting. Es hatten sich sogar so viele gemeldet, dass die Pfullinger Organisatoren einigen absagen mussten. Mit dabei sind regionalen Vereine wie beispielsweise die Krautscheißer aus Unterhausen, die Häbles-Wetzer aus Eningen, die Mühlakatza aus Betzingen oder die Narrenzunft Großengstingen. Es mischen sich aber auch Zünfte vom Bodensee, aus Oberschwaben oder aus dem Schwarzwald dazwischen.

Guggenmusiken, Musikkapellen, Fanfarenzüge und Schalmeien: Zahlreiche Musikgruppen werden für gute Stimmung sorgen, sie heizen auch schon vor dem Start ab 12 Uhr auf dem Marktplatz ein. Aber auch nach dem Umzug bleibt die Stimmung am Kochen und die Musikerinnen und Musiker spielen in der Neuen Mitte. Neben den Uschlaberghexa sind weitere örtliche Vereine vertreten und sorgen mit Verpflegungsständen für kulinarische Abwechslung. »Diese Zusammenarbeit mit den Vereinen oder auch am Morgen mit der Kirche ist uns sehr wichtig«, erklärt Maier-Elting.

Tipps und Tricks

Die beiden Hästrägerinnen Maier-Elting und Kretschmer verraten sogar noch ein paar Tipps und Tricks: So werden wohl die meisten Bonbons in der Klosterstraße verteilt, in der Klemmengasse ist in der Regel etwas weniger los. Pyramiden stellen die Narrenzünfte vor allem an den moderierten Plätzen. »Wir freuen uns, wenn viele Leute kommen.« (GEA)