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»Schaufenster unserer Schlaraffen-Alb«

PFULLINGEN. Klar zu regionalen Produkten und deren hoher Qualität bekannte sich Friedlinde Gurr-Hirsch. Die Staatssekretärin im Ministerium für Ernährung und Ländlichen Raum Baden-Württemberg eröffnete am Freitagmorgen auf dem erweiterten Wochenmarkt die »Gläserne Produktion«. Bei dieser Schauveranstaltung am kommenden Sonntag zeigen - wie berichtet - sechs Landwirte und eine Gärtnerei den Besuchern ab 11 Uhr ihre Betriebe. Organisatorisch unterstützt werden sie vom Kreislandwirtschaftsamt, Kreisbauernverband und der Stadt Pfullingen.

Gurr-Hirsch ist gerne gekommen, denn im Landkreis Reutlingen in Sachen Verbraucherinformation unterwegs zu sein, ist für sie »ein Erlebnis«. Der Grund: Es gebe kaum eine Gegend mit so viel Schulterschluss zwischen Verbraucher und Erzeuger. Das liege zum einen an der Landwirtschaft, die aktiv den Dialog mit den Verbrauchern suche, aber auch an Kommunalpolitikern wie Bürgermeister Rudolf Heß.

Das Lob für den Rathauschef kam nicht von ungefähr. Bei der Begrüßung der prominenten Gäste und der vielen Marktbesucher - unter ihnen fast alle Bundestagskandidaten - hatte er auf die große Bedeutung der Landwirtschaft in der Kommunalpolitik hingewiesen. »Es ist gut zu sehen, wie die Pflanzen wachsen und wie die Tiere gehalten werden«. Deutlich werde auch, so Heß, wie viel Mühe dahinter stecke, bis die Produkte zum Verkauf auf dem Markt ausliegen.

Hans-Jürgen Stede, der Erste Landesbeamte im Landratsamt Reutlingen vertrat den Landrat, gab sich in seinem Grußwort gerne als »leidenschaftlicher Wochenmarktbesucher in Bad Urach« zu erkennen. Solche Märkte gebe es im Landkreis in immerhin sieben Gemeinden. Wochenmärkte sind für ihn »die Schaufenster unserer Schlaraffen-Alb«, wo es die vielfältigsten Qualitätsprodukte gebe. Der Wochenmarkt ist im Vorfeld der »Gläsernen Produktion« um Stände von Direktvermarktern erweitert worden. (esch)