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Erster Eninger Sportförderpreis »TaLändle« für Svenja Götting

Die 17-jährige Schwimmerin Svenja Götting erhält den ersten Eninger Sportförderpreis »TaLändle«. Zudem ehrte die Achalmgemeinde 71 Sportler in elf Sportarten für ihre herausragenden Leistungen.

Die Schwimmerin Svenja Götting aus Eningen ist von Bürgermeister Eric Sindek mit dem ersten Sportförderpreis »TaLändle« der Geme
Die Schwimmerin Svenja Götting aus Eningen ist von Bürgermeister Eric Sindek mit dem ersten Sportförderpreis »TaLändle« der Gemeinde ausgezeichnet worden. Foto: Carola Eissler
Die Schwimmerin Svenja Götting aus Eningen ist von Bürgermeister Eric Sindek mit dem ersten Sportförderpreis »TaLändle« der Gemeinde ausgezeichnet worden.
Foto: Carola Eissler

ENINGEN. Ein großer Abend für die erfolgreichen Eninger Sportler: Am Mittwochabend standen 71 Aktive aus elf Sportarten im Mittelpunkt, davon 28 Einzelsportler und fünf Mannschaften. Bei der diesjährigen Sportlerehrung in der Aula der Achalmschule drehte sich alles um Erfolge im vergangenen Jahr, aber auch um Fairness und Durchhaltevermögen. Geehrt wurden Sportler, die entweder in Eningen wohnen oder für einen Eninger Verein starten.

Erstmals vergeben wurde der mit 1.000 Euro dotierte Sportförderpreis »TaLändle«, mit dem die Leistungen und Verdienste von Radsportlerin und Olympiasiegerin Franziska Brauße gewürdigt werden sollen. Sie hat auch die Schirmherrschaft für diesen Preis übernommen. Die Gemeinde will mit dem Preis herausragende, förderungswürdige sportliche Leistungen und Sportprojekte im Bereich der Jugendarbeit auszeichnen und einen neuen Meilenstein in Sachen Sport in der Gemeinde setzen, wie Bürgermeister Eric Sindek betonte. Die 17-jährige Schwimmerin Svenja Götting aus Eningen, die für die SSG Reutlingen-Tübingen startet, ist die erste Preisträgerin. Sie wurde bereits 2024 Deutsche Jahrgangsmeisterin über 100 Meter Freistil. Vor wenigen Tagen hat sie bei der Junioren-Europameisterschaft in der 100-Meter-Freistil-Staffel die Bronzemedaille errungen. »Für mich riecht diese Roadmap nach Olympia eines Tages«, sagte Sindek bei der Preisverleihung.

»Große Karrieren können auch aus kleinen Gemeinden erwachsen.«

Für den Bürgermeister, der zusammen mit der Schirmherrin und Vertretern der Eninger Gemeinderatsfraktionen über die Vergabe entschieden hat, ist der Preis mehr als eine Auszeichnung. »Er ist ein Zeichen unserer Anerkennung für junge Talente, die Außergewöhnliches leisten.« Der Preis soll alle zwei Jahre vergeben werden. Sindek betonte, dieser Preis sei der derzeit prominentesten Eningerin gewidmet, Franziska Brauße. »Sie ist ein Gesicht unserer Gemeinde in der Welt, eine Werbebotschafterin für die sportliche Gemeinde Eningen.« Brauße sei der lebende Beweis dafür, dass große Karrieren auch aus kleinen Gemeinden erwachsen können.

Eningens Aushängeschild Franziska Brauße konnte am Mittwochabend nicht mit dabei sein, weil sie derzeit auf der Straße beim Giro d'Italia der Frauen am Start ist. Sie sandte aber eine Video-Grußbotschaft in ihre Heimatgemeinde, um die Sportler zu ermutigen und ihnen zu gratulieren.

Insgesamt 71 Sportler und Aktive holte Bürgermeister Eric Sindek nacheinander auf die Bühne, um sie bei der Sportlerehrung für i
Insgesamt 71 Sportler und Aktive holte Bürgermeister Eric Sindek nacheinander auf die Bühne, um sie bei der Sportlerehrung für ihre Leistungen im vergangenen Jahr auszuzeichnen. Hier im Bild sind Fabian Merz und Marc Vogel. Foto: Carola Eissler
Insgesamt 71 Sportler und Aktive holte Bürgermeister Eric Sindek nacheinander auf die Bühne, um sie bei der Sportlerehrung für ihre Leistungen im vergangenen Jahr auszuzeichnen. Hier im Bild sind Fabian Merz und Marc Vogel.
Foto: Carola Eissler

71 Auszeichnungen konnte Eningens Bürgermeister an Aktive in den Sportarten Bogenschießen, Discgolf, Handball, Hundesport, Leichtathletik, Radsport, Schwimmen, Ski Alpin, Ski Nordisch, Tanzen, Tischtennis übergeben. Sindek betonte, man habe nun erstmals wieder ein eigenes Format für die Sportlerehrung gewählt, die bislang im Rahmen des Neujahrsempfangs stattgefunden hatte: »Ein eigener Ehrungsabend im Zeichen des Sports, um den errungenen Erfolgen eine angemessene Bühne zu geben.« Sport sei mehr als Tore, zurückgelegte Kilometer und Medaillen, betonte Sindek. Sport sei Gemeinschaft, Bildung, Gesundheit und Lebensfreude. In Eningen seien Bewegung, Teamgeist und Fairness gelebte Realität. Gerade als »Gesunde Gemeinde« liege der Kommune das Wohl der Bürger am Herzen. Er sei stolz auf das, was die Vereine dabei leisten, betonte Sindek. Die Sportler, die nunmehr die Auszeichnungen erhalten, tragen dazu bei, dass der Sport in der Gemeinde Eningen lebt, hob Sindek hervor.

Sport sei nicht zuletzt ein wichtiger Baustein in der Gesundheitspolitik. »Deshalb werden wir auch in Zukunft in Sportstätten, in Bewegungsangebote und in die Zusammenarbeit mit den Vereinen investieren. Auch wenn wir auf desaströse finanzielle Zeiten hinauslaufen, die mir überhaupt nicht erlauben, noch irgendwelche Versprechungen oder Zusagen im Bereich der freiwilligen Aufgaben zu machen«, erklärte der Bürgermeister.

Der Sportkreisvorsitzende Manuel Hailfinger sagte in seinem Grußwort, sportlicher Erfolg gelinge nur dann, wenn vor Ort die Infrastruktur stimme und Sportler sich entwickeln können. Dies gelte sowohl für den Breitensport als auch für den Spitzensport.

Wie Sport und Bewegungsförderung bei den Kleinen aussieht, davon konnten sich die Besucher des Abends dann überzeugen, als die Dance Kids des TSV Eningen auf die Bühne kamen und zum Rahmenprogramm beitrugen. Für die musikalischen Klänge sorgten die Blechbläser der Musikschule unter Leitung von Johannes Popp. Und nach dem offiziellen Teil gab es für die zahlreichen Sportler noch ausreichend Gelegenheit, sich beim Ständerling auszutauschen und neue Kontakte zu knüpfen. (GEA)