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Aktuell Nahverkehr

Dreijahresplan für barrierefreie Bushaltestellen in Eningen

135 000 Euro plant die Gemeinde Eningen in den kommenden drei Jahren ein, um ihre Bushaltestellen barrierefrei zu gestalten. Allerdings wird sich das nicht an allen Haltestellen umsetzen lassen.

Die Bushaltestellen in Eningen sollen so umgebaut werden, dass auch ältere Menschen mühelos ein- und aussteigen können.  FOTO: D
Die Bushaltestellen in Eningen sollen so umgebaut werden, dass auch ältere Menschen mühelos ein- und aussteigen können. FOTO: DPA
Die Bushaltestellen in Eningen sollen so umgebaut werden, dass auch ältere Menschen mühelos ein- und aussteigen können. FOTO: DPA

ENINGEN. In Etappen sollen 16 Haltestellen mit dem Kasseler Hochbord und einem taktilen Leitsystem ausgestattet werden. Das soll Menschen, die mit Rollator, Rollstuhl oder auch mit Kinderwagen unterwegs sind oder eine Sehbehinderung haben, die Nutzung von Bussen erleichtern.

Bereits umgesetzt wurden die Maßnahmen im Zuge von Bauarbeiten an den Bushaltestellen in der Bahnhofstraße (Höhe Wengenstraße 14 ortsauswärts), beidseitig beim Sportplatz auf der Wenge und in der Friedrichstraße (ortseinwärts auf Höhe des Discounters »Aldi«).

Im kommenden Jahr sollen vier weitere Bushaltestellen barrierefrei werden: die im Scherbental/Friedhof (Lutherstraße), in der Reuchelinstraße (Im Scherbental), in der Bahnhofstraße und in der Geißbergstraße (Schützenhausplatz).

Nicht möglich ist der Umbau der Haltestellen in der Albstraße Richtung St. Johann und in der Hauptstraße auf Höhe der Firma Schiebel. Das hängt mit bestehenden, notwendigen Ausfahrten zusammen, erklärte Ortsbaumeister Rainer Klett in der Gemeinderatssitzung.

Erledigt sein muss das Vorhaben bis 1. Januar 2022 – so wollen es die Vorgaben des Personenbeförderungsgesetzes. (GEA)