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Alles für Flora und Fauna: Albvereins-Ortsgruppe Honau bekommt Spende

Großzügige Spende der Stuttgarter Hofbräu Umweltstiftung an Honauer Albvereins-Ortsgruppe und Rana.

Mitglieder der Albvereins-Ortsgruppe Honau und des Vereins Rana freuen sich riesig über die von der Stuttgarter Hofbräu Umweltst
Mitglieder der Albvereins-Ortsgruppe Honau und des Vereins Rana freuen sich riesig über die von der Stuttgarter Hofbräu Umweltstiftung gespendeten Gerätschaften, die Stiftungsvorstand Franz Schropp (Mitte, mit Mütze ) in Augenschein nahm. FOTO: LEIPPERT
Mitglieder der Albvereins-Ortsgruppe Honau und des Vereins Rana freuen sich riesig über die von der Stuttgarter Hofbräu Umweltstiftung gespendeten Gerätschaften, die Stiftungsvorstand Franz Schropp (Mitte, mit Mütze ) in Augenschein nahm. FOTO: LEIPPERT

LICHTENSTEIN-HONAU. Strahlende Gesichter gibt es bei der Honauer Albvereins-Ortsgruppe, Grund zur Freude hat auch der Verein Reptilien Amphibien Neckar-Alb (Rana). Beide konnten sich dank einer Spende der Umweltstiftung von Stuttgarter-Hofbräu hochwertige Gerätschaften und Maschinen im Wert von mehreren tausend Euro anschaffen, die ihnen zukünftig ihren Einsatz für Flora und Fauna erleichtern sollen.

Geräte für 5.500 Euro

Der Honauer Albverein kümmert sich seit seiner Gründung im Jahr 1891 nicht nur um die nach der damaligen Königin Olga von Württemberg benannte Olgahöhle, sondern betreibt vor allem umfassende Pflegemaßnahmen im Naturschutzgebiet Greuthau und entlang der Wanderwege in den steilen Hanglagen des Echaztals sowie rund um das Schloss Lichtenstein. Dabei sollen die beiden neuen Freischneider sowie eine Akku-Kettensäge, alles im Wert von rund 5.500 Euro, künftig die Arbeiten der freiwilligen Helfer erleichtern.

»Wir müssen alljährlich die Wege richtig freischneiden oder umgestürzte Bäume beseitigen und Gehölze zurückschneiden. Dafür können wir nicht nur kleine Gartenscheren benutzen, sondern brauchen starke Geräte«, freut sich Ortsgruppenchef Thomas Biffart über die motorisierten Helfer.

Rana setzt sich seit der Gründung 2011 für die Betreuung, den Erhalt und den Schutz heimischer Reptilien und Amphibien wie Gelbbauchunke, Laubfrosch oder Schlingnattern ein und erhält oder schafft neue Lebensräume und Biotope für diese meist kleinen Tiere. Dank der Spende können die Ehrenamtlichen ab sofort einen mehr als 5.000 Euro teuren Mini-Bagger, der zur Hälfte von Hofbräu finanziert wird, zu Hilfe nehmen. »Wir haben hier zum Beispiel eine Trockenmauer gebaut, in der sich Eidechsen oder Schlingnattern heimisch fühlen können«, erklärte der Vorsitzende Jürgen Tröge. Mit dem neuen Bagger könnten jetzt kleine Teiche einfacher geschaffen werden. »Da benötigen wir jetzt auch keinen Riesenanhänger mehr, sondern können ihn auch auf minimalen Wegen fahren«, freut sich Tröge.

Zweck der Umweltstiftung

Für die Finanzspritze hatten sich die beiden Vereine beworben und wurden von einer Jury, in der auch der Vorsitzende des Gesamt-Albvereins, Dr. Hans-Ulrich Rauchfuß, vertreten ist, für zuschussfähig befunden. »Die Finanzierung solcher Gerätschaften, die zur Pflege der Natur oder für Landschafts- und Umweltschutz benötigt werden, ist Sinn und Zweck unserer im April 1991 gegründeten Umweltstiftung«, betonte Stiftungsvorstand Franz Schropp. Überwiegend würden gemeinnützige Vereine unterstützt.

Anschließend ließen alle die Übergabe mit Gerstensaft von Stuttgarter Hofbräu und anderen Getränken gemütlich ausklingen. (lpt)