METZINGEN-GLEMS/WALDDORF. Glems und Walddorfhäslach setzen erfahrungsgemäß glanzvolle Höhepunkte der Weihnachtsmarktsaison, denn sie erinnern an den christlichen Ursprung des Festes mit »lebendigem« Krippenspiel in Glems und dem Christkendlesmarkt statt Weihnachtsmarkt in Walddorfhäslach.
In Glems sangen etwa 100 Kinder als Chor von Kindergarten und Grundschule »Tragt in die Welt nun ein Licht«, und am anderen Ende des Landkreises bildete der beleuchtete Molkereiplatz mit allen dazu gehörigen Gebäuden den lichtvollen Abschluss vom Christkendlesmarkt. Den eröffnet musikalisch der CVJM-Posaunenchor. »Durch die Posaunenklänge entsteht eine wunderschöne, vorweihnachtliche Stimmung«, sagte Walddorfhäslachs Bürgermeisterin Silke Höflinger und dankte auch allen noch folgenden musikalischen Gruppen.
Neben vielen Geschenk- und Dekorationsartikeln gab es in beiden Orten besondere Speisen wie die Kartoffelspiralen in Glems und die »Sonnenstrahlen«, das sind goldgelbe Bio-Pommes, in Walddorfhäslach. Hier hat sich seit einigen Jahren der »Maultaschenburger« nach dem Rezept der Frauenliste als ein besonderes Speisenangebot etabliert.
Die große Glühweinauswahl und Glemser Glühmost sind im »höchstgelegensten, schönsten, idyllischsten, gemütlichsten Weihnachtsmarkt im Umkreis«, wie Metzingens Bürgermeister Patrick Hubertz den kleinen Glemser Markt beschrieb, sehr beliebt, so zum Beispiel auch der Kinderpunsch nach »Oma Siglindes« Rezept.
Der »Walddorfer Marder«, ein RegioGin, entwickelte sich zu einer exklusiven Geschenkidee für Genießer. In beiden Orten waren schon zur Eröffnung mehrere Hundert Menschen gekommen um meist länger zu bleiben als geplant, denn den meisten Besuchern war es wichtig, auf den Märkten in Glems und Walddorf Leute zu treffen und miteinander zu reden. (GEA)

