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Schwerer Verkehrsunfall beim Maienwaldknoten

Vermutlich überhöhte Geschwindigkeit war die Ursache für einen Verkehrsunfall am Maienwaldknoten zwischen Reutlingen und Metzingen, bei dem am Dienstagvormittag vier Menschen teilweise schwer verletzt wurden.

Zur Versorgung der schwerstverletzten Person, die aus dem Autofenster geschleudert wurde, kommt ein Hubschrauber. FOTO: FINK
Zur Versorgung der schwerstverletzten Person, die aus dem Autofenster geschleudert wurde, kommt ein Hubschrauber. FOTO: FINK
Zur Versorgung der schwerstverletzten Person, die aus dem Autofenster geschleudert wurde, kommt ein Hubschrauber. FOTO: FINK

METZINGEN. Auf der B 28 bei Metzingen hat sich am Dienstagvormittag ein schwerer Verkehrsunfall ereignet. Dabei wurden insgesamt vier Personen schwer verletzt. Gegen 10.10 Uhr fuhr ein 24 Jahre alter Fahrer eines mit drei weiteren Personen besetzten Ford Focus von Reutlingen kommend in Richtung Metzingen. Auf Höhe des Knotens B 28 / B 312 war der Fahrer den ersten verkehrspolizeilichen Ermittlungen zufolge zu schnell unterwegs und geriet aus bislang ungeklärter Ursache auf der Abschleifung der B 28 in Richtung Bad Urach mit seinem Wagen nach links in den unbefestigten Grünstreifen.

Nach dem anfänglichen Gegenlenken übersteuerte der 24-Jährige erneut nach links, worauf der Ford ins Schleudern geriet und abermals von der Fahrbahn abkam. Der Pkw kollidierte mit einer ansteigenden Böschung, überschlug sich in Richtung der nahezu parallel verlaufenden B 312 und kam auf dieser auf den Rädern zum Stehen.

Ein 29 Jahre alter Insasse wurde aus dem Ford geschleudert und erlitt dabei lebensgefährliche Verletzungen. Der Fahrer sowie zwei weitere Mitfahrer im Alter von 27 und 29 Jahren verletzten sich schwer. Alle vier Personen wurden in umliegende Kliniken eingeliefert. Am Ford entstand wirtschaftlicher Totalschaden in Höhe von schätzungsweise

3.000 Euro. Der Pkw wurde abgeschleppt. Aufgrund der Unfallaufnahme und der Versorgung der Verletzten mussten die Bundesstraßen voll gesperrt werden. Es kam zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Erst gegen 13.45 Uhr war die Unfallstelle vollständig geräumt. Von Rettungsdienst, Feuerwehr und Polizei waren zahlreiche Einsatzkräfte an die Unfallstelle ausgerückt. Auch ein Rettungshubschrauber war im Einsatz. (pol)

Bild des Schreckens: Das Wrack des Unfallwagens
Bild des Schreckens: Das Wrack des Unfallwagens. Foto: Andreas Fink
Bild des Schreckens: Das Wrack des Unfallwagens.
Foto: Andreas Fink