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KulturGUT Pliezhausen macht Open Air Konzert im Ort möglich

Die Tübinger Coverband »Sonic Love« verzaubert mit Songs aus den 1970er-Jahren.

Das bisschen Regen konnte die Tanz-Laune in Pliezhausen nicht trüben.
Das bisschen Regen konnte die Tanz-Laune in Pliezhausen nicht trüben. Foto: Mara Sander
Das bisschen Regen konnte die Tanz-Laune in Pliezhausen nicht trüben.
Foto: Mara Sander

PLIEZHAUSEN. Eine etwas andere Schirmherrschaft eröffnete am Samstag auf dem Otwin-Brucker-Schulgelände die musikalische Zeitreise in die 1970er-Jahre mit der Tübinger Coverband »Sonic Love«. Gemeint ist damit nicht, dass die Gemeinde Veranstalter war - sondern vielmehr dass zu Beginn des Open-Air-Konzerts viele Schirme aufgespannt waren. Das Wetter war erstmal leider nicht optimal. Ein bisschen Regen war allerdings kein Grund für »KulturGUT Pliezhausen« als Ausrichter der Veranstaltung, diese in die Halle zu verlegen. »Die Atmosphäre ist draußen eine ganz andere«, so Ulrich Schneider vom Organisationsteam. Und am Ende war die Entscheidung richtig - und das Wetter spielte letztendlich doch mit.

»KulturGUT Pliezhausen« ist kein Verein, sondern eine Gruppe von zehn kulturinteressierten Bürgern, die normalerweise im Forum4P für Pliezhausen und umgebende Orte kulturelle Veranstaltungen in Zusammenarbeit mit der Gemeinde plant und durchführt. Einmal im Jahr gehört dazu auch ein Open-Air-Konzert mit regionalen Musikern. »Wir wollen zur kulturellen Vielfalt in der Gemeinde beitragen mit Konzerten, Ausstellungen, Theateraufführungen oder Lesungen im Ort«, so Schneider. »Die Gemeinde ist Veranstalter, wir sind die Ausrichter«, erklärt er das Zusammenspiel um erweiterte kulturelle Angebote in Pliezhausen zu ermöglichen, für die Bürger sonst meist nach Tübingen, Reutlingen, Stuttgart oder Nürtingen fahren müssten.

Sänger macht mitten im Publikum Stimmung

In diesem Jahr hatten die Organisatoren sich für »Sonic Love« entschieden - mit den besten Songs der 1970er-Jahre. »Wichtig ist uns, möglichst regionale Künstler zu verpflichten«, so Schneider. Das ist mit Sänger Boris »Attila« Kunz, der auch Gitarre spielt, Gitarrist Thomas Maos, Jörg Honecker (Bass/Vocals) und Ralf Wettemann (Schlagzeug/Vocals) wieder einmal sehr gut gelungen, wie Reaktionen aus dem Publikum bewiesen. »Die sind einfach klasse, man kann sie hautnah erleben« oder »Das bisschen Regen kann man glatt vergessen bei der Musik«, waren nur einige der Kommentare. »Da wird man wieder jung, mit den Songs sind wir aufgewachsen« und »Das ist zwar 50 Jahre her, aber immer noch super«, äußerten sich andere.

Schon zu Konzertbeginn kamen weit mehr als 100 Besucher, um die Band zu erleben und teilweise auch nach der Musik zu tanzen, wie damals. Damit waren die Tänzer nicht alleine - denn Leadsänger Boris sprang von der Bühne ins Publikum und machte singend mit ... (GEA)