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Betonmischer als neue Attraktion auf dem Spielplatz Aileswasen in Neckartailfingen

Auf dem Spielplatz Aileswasen begeistert der neue hölzerne Betonmischer die Kinder. Gestiftet haben ihn die Familien Wenzelburger-Rothacker und Linneweh der Wenzelburger Gruppe.

Weihten den hölzernen Betonmischer ein (von links): Sarah Rothacker, Renate Wenzelburger-Rothacker, Bürgermeister Wolfgang Gogel
Weihten den hölzernen Betonmischer ein (von links): Sarah Rothacker, Renate Wenzelburger-Rothacker, Bürgermeister Wolfgang Gogel, Karin Linneweh und Janko Helmschmidt. Foto: Gabriele Böhm
Weihten den hölzernen Betonmischer ein (von links): Sarah Rothacker, Renate Wenzelburger-Rothacker, Bürgermeister Wolfgang Gogel, Karin Linneweh und Janko Helmschmidt.
Foto: Gabriele Böhm

NECKARTAILFINGEN. Die Kinder konnten es kaum erwarten. Verlockend und spannend ist der neue Betonmischer aus Holz, den die Firma Janko gebaut und als neues Spielgerät auf dem Spielplatz Aileswasen aufgestellt hatte. Neckartailfingens Bürgermeister Wolfgang Gogel dankte den Familien Wenzelburger-Rothacker und Linneweh, Inhaber der Wenzelburger Gruppe, für ihre großzügige Spende. »Darin kommt auch die Verbundenheit mit dem Ort Neckartailfingen zum Ausdruck«, so Gogel.

Der Spielplatz, idyllisch neben dem Aileswasensee gelegen, gehöre zu den beliebtesten in der Gemeinde. Mit dem 20 000 Euro teuren Betonmischer in leuchtendem Orange erfahre der Platz eine sinnvolle Erweiterung und Aufwertung. Kinder können sowohl in der Fahrerkabine als auch in der Trommel Platz nehmen, von der aus eine Rutsche abwärts führt, und auch auf dem Fahrzeug herumklettern. Alles ist kindersicher gebaut, das gesamte Gerät ruht auf einbetonierten Stahlstützen.

Der erste Betonmischer aus Holz

»Es ist der erste Betonmischer, den wir konstruiert haben«, berichtet Firmenchef Janko Helmschmidt. Unter seiner Regie entstanden aber bereits Traktoren, ein Zug, ein Jeep und ein Feuerwehrauto. Letzteres hatte Renate Wenzelburger-Rothacker in Tübingen gesehen und sich davon inspirieren lassen.

Doch in Neckartailfingen musste es natürlich ein Betonmischer sein – als Hommage an den Vater, der, so die Gesellschafterin, sich sicher sehr über das neue Spielgerät gefreut hätte. Die Wenzelburger Gruppe blickt auf eine über 70-jährige Tradition zurück. Im späten 19. Jahrhundert hatte Carl Wenzelburger als sogenannter »Kiesbauer« begonnen, am Neckar Kies und Sand zu fördern. Karl Wenzelburger machte daraus ein modernes Unternehmen in der Bauindustrie, das bis heute als Familienunternehmen mit Sitz in Neckartailfingen geführt wird. Seit 2024 sind die beiden Töchter Karin Linneweh und Renate Wenzelburger-Rothacker sowie einer ihrer Schwiegersöhne im Unternehmen tätig. Das Spielgerät sei auch ein kleines Denkmal für die Familiengeschichte, doch in erster Linie zur Freude der Kinder gedacht.

Bonbons für die Kinder geworfen

»Es ist ein einzigartiges Spielgerät, gebaut von einem regionalen Handwerksbetrieb mit viel Herzblut«, betonte Gogel. Die Geschichte der Familie Wenzelburger sei seit Generationen eng mit dem Ort verbunden. »Dass sich dieses Traditionsbewusstsein heute auch in einem Engagement für unsere jüngsten Bürgerinnen und Bürger zeigt, ist ein besonders schönes Zeichen gelebter Heimatverbundenheit.«

»Stolz und froh ist jeder heute«, lautete der Richtspruch, mit dem der Betonmischer eingeweiht wurde. Das Janko-Team warf zur Freude der Kinder Bonbons, die rasch aufgesammelt wurden. Dann gab es für die Jüngsten kein Halten mehr, sie stürmten und eroberten das imposante Fahrzeug in Windeseile. (GEA)