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Aktuell Festumzug

Altenrieter Brezelmarkt: Die Narren sind schon wieder los - und die Oldtimer dazu

Foto: Gea
Foto: Gea

ALTENRIET. Halb Baden-Württemberg schien entlang der Ortsdurchfahrt versammelt: Der Altenrieter Brezelmarkt zog am Sonntag mehrere Tausend Leute zum Festumzug. Das aprillig durchwachsene und kühle Wetter schreckte sie nicht. Als Schaulustige standen sie am Straßenrand, als Aktive bewegten sie den Umzug mit. Der war rund einen Kilometer lang und startete beim Einrichtungshaus Fenchel. In ihm schlängelten sich Oldtimer aus der Vor- und Nachkriegszeit durch den Brezelort, darunter der letzte Dienst-Mercedes von Reutlingens Alt-OB Oskar Kalbfell. Im Umzug tummelten sich Jungs und Mädchen aus den örtlichen Kindertagesstätten in liebevoll gestalteten Kostümen. Auch die Narren waren schon wieder los, in Gestalt einiger blau-schwarz gewandeter Hexen – Aschermittwoch hin oder her. Neben alljährlich gleichen Traditionswagen bewegten sich auch lokalpolitische Themenwagen im Festumzug, den Altenriets Bürgermeister Bernd Müller an der Spitze gestartet hatte.

Im Mercedes-Korso fuhr auch der letzte Dienstwagen von Reutlingens Alt-OB Oskar Kalbfell mit. Aschermittwoch hin oder her – im F
Im Mercedes-Korso fuhr auch der letzte Dienstwagen von Reutlingens Alt-OB Oskar Kalbfell mit. Aschermittwoch hin oder her – im Festumzug liefen Hexen mit. FOTOS: SALEMKE
Im Mercedes-Korso fuhr auch der letzte Dienstwagen von Reutlingens Alt-OB Oskar Kalbfell mit. Aschermittwoch hin oder her – im Festumzug liefen Hexen mit. FOTOS: SALEMKE

Zum bunten Spektakel spielte viel Musik: Blaskapellen aus den umliegenden Gemeinden und ein Feuerwehr-musikzug spielten auf. Mächtig was los war im Festzelt, nach jahrelanger Coronapause war neue Unbeschwertheit angesagt. Die Feuerwehr wies die parkplatzsuchenden Autofahrer mann- und fraustark zu Wiesen und Feldern am Ortsrand – die Kennzeichen verrieten, dass die Besucher keineswegs nur aus dem Flecken und seiner Umgebung kamen.

Wer nicht nur feiern wollte, konnte im Ort auch einkaufen – ein seltenes Sonntagsvergnügen. (GEA)