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Geld für die Infrastruktur in der Region Neckar-Erms

Wie viel die Städte und Gemeinden der Region Neckar-Erms vom Sondervermögen des Bundes bekommen.

Die Gelder des Sondervermögens Infrastruktur sind für die Landkreise, Städte und Gemeinden kalkuliert.
Die Gelder des Sondervermögens Infrastruktur sind für die Landkreise, Städte und Gemeinden kalkuliert. Foto: Sven Hoppe/dpa
Die Gelder des Sondervermögens Infrastruktur sind für die Landkreise, Städte und Gemeinden kalkuliert.
Foto: Sven Hoppe/dpa

KREIS REUTLINGEN. Jetzt steht fest, wie viel Geld des Sondervermögens Infrastruktur des Bundes in den Städten und Gemeinden ankommt. Das Finanzministerium von Baden-Württemberg hat nämlich eine Liste veröffentlicht, in der die einzelnen Kommunen und die Budgets aufgelistet sind. »Das Land wird zwei Drittel des Sondervermögens Infrastruktur des Bundes an die Kommunen weitergeben. Das sind 8,77 Milliarden Euro«, teilt das Ministerium mit. Das Land werde diese Gelder pauschal an die Kommunen weiterleiten.

Das Land Baden-Württemberg und die kommunalen Spitzenverbände hätten sich verständigt, wie die Gelder auf die Gemeinden, Städte und die Landkreise verteilt werden. Somit könnten diese nun mit einem festen Budget planen. »Die Mittel sind für investive Maßnahmen in die kommunale Infrastruktur vorgesehen. Das Land macht keine weiteren Vorgaben, wann und wie die Kommunen die Mittel verwenden können«, heißt es vom Finanzministerium.

Fast 13 Millionen Euro für Metzingen

Im Ermstal bekommen die Große Kreisstadt Metzingen 12,95 Millionen Euro aus dem Sondervermögen Infrastruktur, die Nachbargemeinde Dettingen 6,35 Millionen Euro und die Stadt Bad Urach 7,56 Millionen Euro. Grafenberg erhält 1,72 Millionen Euro und Riederich 2,94 Millionen Euro. Am Albrand gehen 2,09 Millionen Euro nach Hülben, 1,17 Millionen Euro nach Grabenstetten und 2,51 Millionen Euro nach Römerstein.

Die Gemeinde Wannweil bekommt 3,53 Millionen Euro, Pliezhausen 6,13 Millionen Euro und Walddorfhäslach 3,42 Millionen Euro. Im Süden des Landkreises Esslingen gehen 1,31 Millionen Euro an die Gemeinde Altenriet und 2,27 Millionen Euro nach Bempflingen. Neckartailfingen wird 2,6 Millionen Euro zuteil, Neckartenzlingen 4,11 und Schlaitdorf 1,16 Millionen Euro.

Geld fließt erst später an Kommunen

Wie die Gelder vergeben werden, erläutert das Ministerium: »Das Geld kann erst dann beim Bund abgerufen werden und an die Kommunen fließen, wenn es innerhalb von drei Monaten benötigt wird, um fällige Rechnungen zu begleichen.« So habe es die Bundesregierung in einer Verwaltungsvereinbarung zur Umsetzung des Sondervermögens geregelt. (GEA)