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Wir müssen nur wollen!

STUTTGART. »Wir kommen, um die anderen Helden abzumelden«, stellt Judith Holofernes gleich zu Beginn des Konzerts klar. Und um diesem Ansinnen den nötigen Nachdruck zu verleihen, singt sie den Satz nachher gleich zwölfmal hintereinander. »Wir sind Helden« - so heißt Judiths Band - ist das Angesagteste, was die deutsche Musikszene derzeit zu bieten hat. Das Berliner Quartett ist mit Slogan-tauglichen Texten (»Wir müssen nur wollen«), mit an die Neue Deutsche Welle erinnerndem Ohrwurm-Pop und einer ebenso entzückenden wie schlauen Sängerin zum Klassensprecher der Pop-Nation geworden. Am Sonntag gaben die Lieblinge der Feuilletons von »Zeit«, »Spiegel« und »FAZ« ein heldenhaftes Konzert in der ausverkauften Stuttgarter Villa Berg.

Das neue Fräuleinwunder des Deutschpop: Wir-sind-Helden-Sängerin Judith Holofernes (26) beim Konzert in Stuttgart. GEA-FOTO: REINHARDT
Das neue Fräuleinwunder des Deutschpop: Wir-sind-Helden-Sängerin Judith Holofernes (26) beim Konzert in Stuttgart. GEA-FOTO: REINHARDT

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