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Aktuell Sachbuch

Neuer Ausflugsführer zeigt Glücksorte in und um Reutlingen

Ein neuer Band zeigt auf, wo in der Achalmstadt die meisten positiven Schwingungen zu finden sind

Uschi Kurz/Anne Faden: Glücksorte in und um Reutlingen. 168 Seiten, mit zwei Umschlagskarten, 15,99 Euro, Dorste-Verlag, Düsseld
Uschi Kurz/Anne Faden: Glücksorte in und um Reutlingen. 168 Seiten, mit zwei Umschlagskarten, 15,99 Euro, Dorste-Verlag, Düsseldorf. Foto: Pr Public Relations
Uschi Kurz/Anne Faden: Glücksorte in und um Reutlingen. 168 Seiten, mit zwei Umschlagskarten, 15,99 Euro, Dorste-Verlag, Düsseldorf.
Foto: Pr Public Relations

REUTLINGEN. Über 250 Bücher mit Glücksorten hat der Düsseldorfer Droste-Verlag in seiner gleichnamigen Ausflugsführer-Reihe bisher herausgebracht. Darin beschreiben Autoren ihre Lieblingsplätze und Orte, wo sich, zumindest kurzzeitig und je nach allgemeiner Umgebungs- und insbesondere Wetterlage, Glücksmomente für die Besucher einstellen sollten. Schlappe 20.000 Orte sind so bislang zusammengekommen. Und man gewinnt den Eindruck: Eigentlich ist ganz Europa, ach was, das ganze Universum ein Glücksort. Nach »Glücksorte im Weltall« schien eine Steigerung nicht mehr möglich. Doch nun werden die Glückritter dieser Welt eines Besseren belehrt: »Glücksorte in und um Reutlingen« heißt der neuste, 168 Seiten starke Band der Erfolgsreihe ohne Grenzen. Der stellt die kleinste Großstadt Baden-Württembergs in den Mittelpunkt: »Fahr hin und werd glücklich«. Achtzig Ziele listet das Buch je auf einer Doppelseite auf, die sich das lokale Autoren-Duo in der Gestaltung teilte. Die Wannweiler Journalistin Uschi Kurz verfasste die informativ-anekdotischen Texte und die Tübinger Fotografin Anne Faden lieferte die ausflugsanregenden hochformatigen Fotos dazu.

Natürlich wird man bei allem mittelalterlichen Restflair, trotz beschaulicher Stellen entlang der Echaz und jeder Menge Kunst-, Kultur-, Mode- und Essensgenuss nicht wirklich achtzig Glücksplätze in der Reutlinger Innenstadt finden. Die Autoren haben daher den Bogen weit schlagen müssen, landkreisweit bis ins barocke Zwiefalter Münster oder, als einziger kreisüberschreitender Ausrutscher, bis ins Thermalbad nach Beuren. Wer hierzulande beheimatet ist, wird die Touristenhotspots Schloss Lichtenstein, Bärenhöhle, Uracher Wasserfall & Co. nicht unbedingt als »zauberhafte Orte« durchgehen lassen. Wiewohl man als Einheimischer durchaus auch inspirative Geheimtipps vermittelt bekommt: die wildromantische Reißenbachquelle in einem Unterhausener Seitental oder der Eninger Kunst- und Sinnespfad. Einige Lieblingsorte gibt es nur für wenige Tage im Jahr, wie Garden-Life oder Weihnachtsmarkt. Manches, sagen die Autoren, ist bekannter, anderes überraschend und versteckt. Die bunte Mischung macht’s. »Bei einer stillen Wanderung auf der Alb empfinde ich Glück«, sagt Faden. Kurz hat »den verwunschenen Garten hinter dem Heimatmuseum als persönlichen Glücksort« entdeckt. (mey)