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Nüchtern bleiben verboten

STUTTGART. Man kennt das vom Festzelt: Nüchtern hält man es da zwar keine Sekunde aus. Nach dem Konsum einer nicht unerheblichen Menge wässrigen Biers verwandelt sich aber ein Festzelt auf einmal in eine lustige Sache. Es ist dann nicht unwahrscheinlich, dass man dabei erwischt wird, wie man grölend fragt, ob denn der alte Holzmichl noch lebt. Auch Auftritte der Toten Hosen widersetzen sich nüchterner Betrachtung. Wer am Mittwoch das Treiben der Düsseldorfer Band in der Stuttgarter Schleyerhalle von der Tribüne aus verfolgt, ist selbst schuld: Bei Konzerten der Toten Hosen darf man nicht zuschauen und zuhören, sondern muss mitmachen, muss sich in die Menge stürzen, mitschwitzen, mittanzen und mitgrölen.

Als Kritiker muss man Campino und seine Toten Hosen nicht unbedingt lieben, als Fan hinreißender Livekonzerte schon. 
FOTO: REINHARDT
Als Kritiker muss man Campino und seine Toten Hosen nicht unbedingt lieben, als Fan hinreißender Livekonzerte schon. FOTO: REINHARDT
Als Kritiker muss man Campino und seine Toten Hosen nicht unbedingt lieben, als Fan hinreißender Livekonzerte schon. FOTO: REINHARDT

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