STUTTGART. Der Sieger als gebrochener und zutiefst verstörter Mann - so schildert Waltraud Lehners Neuinszenierung den kretischen König Idomeneo bei seiner Rückkehr aus dem Trojanischen Krieg. Fast wäre er auf der Heimfahrt bei einem Schiffbruch noch umgekommen, doch konnte er Neptun mit dem Versprechen eines Menschenopfers besänftigen. Als er erkennt, dass dieses Opfer sein eigener Sohn Idamante sein würde, potenziert sich der Druck, der durch die erlebten Kriegsgräuel auf seiner Seele lastet, und schafft sich letztendlich durch weitere Gewalt Luft.
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