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Alles verschlingende Frau

STUTTGART. Im April 1924 schrieb Otto Fischer, aus Reutlingen stammender Direktor der Staatlichen Gemälde- und Kupferstichsammlung Stuttgart, an Edvard Munch nach Christiania, wie sehr er es bedaure, beim spontanen Besuch des Künstlers im letzten Sommer nicht anwesend gewesen zu sein. Dank einer Hamburger Sammlung hatte Fischer eine erste Munch-Ausstellung bestücken können, denn sein Museum besaß nur ein Werk. Mit Blick auf eine größere Munch-Schau richtete er in dem Brief die Bitte an Edvard Munch, angesichts der »trostlosen Geldverhältnisse« dem Stuttgarter Haus »Blätter zu besonders mäßigen Preisen« zu überlassen. Zu dem Ankauf kam es dann aber nicht mehr, weil Otto Fischer Stuttgart in Richtung Basel verließ – man hatte ihm übel genommen, dass er sich so stark für die Gegenwartskunst einsetzte.

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