Zwei weitere, besonders erfolgreiche Sonderforschungsbereiche, deren Förderperiode im Juni 2014 zu Ende geht, werden weiter finanziert: Der SFB »Immuntherapie: Von den molekularen Grundlagen zur klinischen Anwendung« und »Bedeutungskonstitution – Dynamik und Adaptivität sprachlicher Strukturen«. Verlängert wird auch der SFB Transregio 21 »CO.CO.MAT – Kontrollierte Wechselwirkung in maßgeschneiderter Quantenmaterie«, an dem die hiesige Uni mit Professor Reinhold Kleiner vom Physikalischen Institut beteiligt ist.
Im Schnitt zwei Millionen Euro
Die DFG fördert die Sonderforschungsbereiche jeweils mit durchschnittlich einer Größenordnung von zwei Millionen Euro pro Jahr. In diesem Jahr gibt es an der Uni Tübingen insgesamt sechs Sonderforschungsbereiche, sie ist Sprecherhochschule eines Sonderforschungsbereichs Transregio und an weiteren fünf SFB Transregios beteiligt.Im SFB »Ressourcen-Kulturen. Soziokulturelle Dynamiken im Umgang mit Ressourcen«, der von Oktober 2013 bis Juni 2017 laufen wird und der in der aktuellen Bewilligungsrunde der DFG der einzige neue geisteswissenschaftliche SFB ist, sollen sozio-kulturelle Dynamiken im Umgang mit Ressourcen interdisziplinär erforscht werden.
In der Kooperation untersuchen Archäologen, Philologen, Historiker, Geografen und Ethnologen, wie materielle und immaterielle Mittel von Menschen genutzt werden, um soziale Beziehungen, Einheiten und Identitäten zu schaffen, zu erhalten und zu verändern.
Die Wissenschaftler des SFB arbeiten an einer Neukonzeptualisierung eines kulturwissenschaftlichen Ressourcenbegriffs. (em)
