Insgesamt wird auf sechs Flächen mit einer Gesamtgröße von einem Hektar getestet, wie sich die Mischungen hier in der Region machen, wie aufwendig Aussaat, Pflege und Ernte sind und welche Probleme es gibt. Gerd Klett hat etwa mit Disteln zu kämpfen, die in der Mischung eigentlich gar nicht enthalten sind. Die machen es anderen Pflanzen schwer, hochzukommen und haben selbst nur wenig Energiewert. Anders sieht das bei Sonnenblumen aus. »Im Stängel und den Kernen steckt viel Öl – das ist Energie pur«, so Klett. Wie er sieht auch Landwirt Karl-Martin Dreher die Sache realistisch. »Das hier wird immer eine Nische bleiben«, prognostiziert Dreher. Der Ertrag wird unter dem von Mais liegen und die Landwirte werden diesen für ihre Milchtiere weiterhin brauchen. Neugier und Interesse für Neues lassen die beiden Biogasanlagen-Betreiber aber trotzdem beim Projekt mitmachen. (GEA)

Blütenpracht statt Mais-Monotonie

Malven, Steinklee, Buchweizen und Sonnenblumen dominieren in diesem Sommer in der mehrjährigen Blühmischung. Auf dem Feld von Uwe Schneider, am Radweg von Nehren Richtung Mössingen, wird der aktuelle Blütenstand begutachtet: Gerd Klett, Karl-Martin Dreher, Sabine Mall-Eder, Gerhard Mayer von der Kurklinik Bad Sebastiansweiler und Gabriele Dreher-Reeß (von links). GEA-FOTO: HAILFINGER
Insgesamt wird auf sechs Flächen mit einer Gesamtgröße von einem Hektar getestet, wie sich die Mischungen hier in der Region machen, wie aufwendig Aussaat, Pflege und Ernte sind und welche Probleme es gibt. Gerd Klett hat etwa mit Disteln zu kämpfen, die in der Mischung eigentlich gar nicht enthalten sind. Die machen es anderen Pflanzen schwer, hochzukommen und haben selbst nur wenig Energiewert. Anders sieht das bei Sonnenblumen aus. »Im Stängel und den Kernen steckt viel Öl – das ist Energie pur«, so Klett. Wie er sieht auch Landwirt Karl-Martin Dreher die Sache realistisch. »Das hier wird immer eine Nische bleiben«, prognostiziert Dreher. Der Ertrag wird unter dem von Mais liegen und die Landwirte werden diesen für ihre Milchtiere weiterhin brauchen. Neugier und Interesse für Neues lassen die beiden Biogasanlagen-Betreiber aber trotzdem beim Projekt mitmachen. (GEA)