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Beim Mössinger Christkindlesmarkt wirken 41 Nationen mit

Der älteste Spendenmarkt der Region in der Mössinger Friedrich-List-Schule hat bislang 147.000 Euro erwirtschaftet. Wohin das Geld fließt.

Seit 1969 unverändert: Die Aula der Friedrich-List-Schule als Christkindles-Marktplatz bei der Eröffnung durch Bläser- und Music
Seit 1969 unverändert: Die Aula der Friedrich-List-Schule als Christkindles-Marktplatz bei der Eröffnung durch Bläser- und Musicalklassen Foto: Jürgen Meyer
Seit 1969 unverändert: Die Aula der Friedrich-List-Schule als Christkindles-Marktplatz bei der Eröffnung durch Bläser- und Musicalklassen
Foto: Jürgen Meyer

MÖSSINGEN. Der älteste Weihnachtsmarkt in der Region, seit 1969 als Christkindlesmarkt etabliert, hat am Freitag wieder seine Türen geöffnet. Und das sind ganz schön viele in der Friedrich-List-Gemeinschaftsschule. Eigentlich müsste er Spendenmarkt heißen. Denn bislang wurden 147.000 Tausend Euro Verkaufserlöse erwirtschaftet, die aktuell an drei soziale Projekte fließen. Ein Drittel geht an die Emmi-Stiftung für neurologisch Kranke. Gegründet vom Ehepaar Abel, deren Tochter infolge eines Zeckenstichs schwerbehindert ist. Begünstigt wird der Sozialfond des Fördervereins, der bedürftige Schüler unterstützt. Sowie eine Schuleinrichtungen auf der Insel Java.

Hunderte strömten in die Aula. Weniger Bastelarbeiten, dafür mehr Verköstigungsstände gibt es, seit der bisherige Advent-Termin auf den Freitagmittag vorverlegt wurde. Ein Großteil der 543 Schüler und fast 60 Lehrer sind in die Organisation eingebunden. »Der christliche Hintergrund ist für uns kein Problem«, sagt Rektor Udo Kranich, angesichts eines Migrationsanteils von fünfzig Prozent. »Einzig beim Essen nehmen wir Rücksicht auf die kulturellen Gepflogenheiten der Schüler aus 41 Nationen.« Es wird auch einen Schul-Gottesdienst geben, Teilnahme freiwillig. (GEA)