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Von Sylt nach Neuschwanstein

ST. JOHANN-WÜRTINGEN. Longboard: Was ist das genau? Ganz einfach: Das Longboard ist der Nachfolger des Skateboards. So unbekannt ist das lange Brett zwar heutzutage auch wieder nicht, aber ich habe bis vor einem Jahr auch nicht viel darüber gewusst.

Tragen ist schön, Fahren ist schöner. Eine ZmS-Reporterin hat sich mit ihrem Sportgerät selber fotografiert. FOTO: ZMS
Tragen ist schön, Fahren ist schöner. Eine ZmS-Reporterin hat sich mit ihrem Sportgerät selber fotografiert. FOTO: ZMS
Tragen ist schön, Fahren ist schöner. Eine ZmS-Reporterin hat sich mit ihrem Sportgerät selber fotografiert. FOTO: ZMS

Dies änderte sich, als ich im Internet auf dieses Video gestoßen bin. »Fans warten am Flughafen auf Sylt I Longboard Tour Tag 0«. Die Gruppe, die darin vorkam, bestand aus vier chaotischen Jungs: Felix (Dner), Simon (Unge), Cheng Loew und Julien Bam. Die Jungs fuhren nur mit dem Longboard in vierzig Tagen von Sylt aus quer durch Deutschland bis zum Schloss Neuschwanstein. Ich habe so gut wie jedes Video von den Jungs verfolgt und bei jedem neuen Video verstärkte sich mein Bedürfnis, selbst Longboard zu fahren.

Entspannung auf Asphalt

Zum Glück erklärte sich meine Tante bereit, sich an den Kosten für den Kauf eines Longboards zu beteiligen. Der Kaufpreis von meinem Longboard betrug 130 Euro. Viele sagen, dass ein Long-board nichts Besonderes sei und man es auch nicht unbedingt brauche. Aber ich finde, es ist nicht nur ein Brett mit vier Rollen, sondern mehr. Keine Ahnung warum, aber es ist befreiend, Longboard zu fahren, einfach nach einem stressigen Tag das Board nehmen, auf den Asphalt legen, Kopfhörer ins Ohr – und schon kann es losgehen. Aber nicht nur einfach zum Fahren ist das Longboard geeignet. Tricks, Stunts – sogar Tanzen kann man mit dem Longboard.

Im Bundesstaat Colorado, der im westlichen Teil der Vereinigten Staaten liegt, wird das Downhillfahren auch mehr und mehr zur Sportart. Einige Extremsportler rasen mit bis zu 112 Stundenkilometer die Straßen hinunter, was viele Menschen sehr ins Staunen versetzt. Ich bin jedoch zurzeit schon froh, wenn ich unbeschadet auf ebenen Wegen fahren kann.

Julia Meier, Grund- und Werkrealschule Würtingen, Klasse 8