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Macht Zocken blöd?

Viele Eltern stellen sich heutzutage die Frage, ob das Zocken ihre Kinder verblödet. Kyano und Louis sind der Frage auf den Grund gegangen.

Manche Kinder haben weniger Zeit für die Schule, weil sie so viel zocken. Fotos: DPA
Manche Kinder haben weniger Zeit für die Schule, weil sie so viel zocken. Fotos: DPA Foto: dpa
Manche Kinder haben weniger Zeit für die Schule, weil sie so viel zocken. Fotos: DPA
Foto: dpa

METZINGEN. Laut einer Studie haben Gamer aber ein besser vernetztes Gehirn, da Spielen die motorischen Fähigkeiten sowie die Reaktionszeit verbessert. Wir haben mit unseren Eltern und dem professionellen Gamer Benjamin Schroll aus Graz gesprochen, um zu erfahren, ob sich seine schulischen Leistungen durch das Zocken verschlechtert haben.

Im Interview mit unseren Eltern kam raus, dass sie denken, dass das Zocken uns im Alltag stört, da wir uns nur auf das Zocken konzentrieren und so die Lust, schulische Aktivitäten zu machen, verlieren. Außerdem befürchten sie, dass wir unseren Lernstoff vergessen, da wir zu sehr auf das Spiel fokussiert sind. Und sie denken, dass wir uns im Unterricht zu viele Gedanken über die Spiele machen.

Im Interview mit Benjamin, der professionell das Spiel Fortnite spielt, kam raus, dass seine Noten gut sind, wenn er nicht zu viel zockt. Er zockt ungefähr zwei bis drei Stunden am Tag und konzentriert sich nebenher auch auf die Schule und lernt.

Also ziehen wir daraus das Fazit, dass Zocken in Maßen nicht blöd macht. Nein ganz im Gegenteil: In Maßen fördert es sogar die Konzentration und die Reaktionszeit. (ZmS)

Kyano Pittas und Louis Kettenstock, Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium Metzingen, Klasse 9c