Gert Koch, Künstler aus Hohenstein, hat im ZmS-Interview noch ein paar interessante Dinge verraten.
ZmS: Kennen Sie die Ruine Hohenstein?
Gert Koch: Ja, sogar sehr gut. Von der Ruine war ich schon als Kind fasziniert, wenn ich in den Ferien auf die Alb kam. Ich bin zwar in Gomadingen geboren, wuchs aber in Bayern auf und besuchte meine Ödenwaldstetter Großeltern oft in den Sommerferien. Als Stadtkind genoss ich es, stundenlang durch den Wald zu streifen und mit meinen Freunden zu spielen.
Was war an der Ruine Hohenstein so besonders?
Koch: Den besonderen Reiz dieser historischen Burganlage machte für uns Kinder die geheimnisvollen Überlieferungen aus. Dabei hatte es uns besonders eine Sage angetan, nach der ein wertvoller, mittelalterlicher Burgschatz auf dem Gelände der Ruine vergraben sei. Ich erinnere mich auch noch gut an die wahre Geschichte, als ein paar Männer aus dem Dorf zusammen mit einem Metzgermeister aus Pfullingen, der mit seinen Wurst-und Fleischwaren damals die Dörfer der Alb belieferte, eigenhändig auf Schatzsuche gingen.
Wann war das ungefähr?
Koch: Das muss Mitte der 1960er-Jahre gewesen sein.
Wurde dabei was gefunden?
Koch: Nein, leider nicht. Weder die »professionellen« Schatzsucher noch wir Jungen haben etwas Wertvolles wie Münzen, Schmuck oder dergleichen gefunden. Aber großen Spaß hat es gemacht. (ZmS)
Dennis Hackbarth, Hohensteinschule, Klasse 8

