Günter Randecker hat nicht nur im Ermstal gewirkt, sondern bis nach Heidenheim. Er hatte als Historiker drei »Steckenpferde« – das waren die Geschichte der Juden, der Bauernkrieg und (das gehört unbedingt zur Würdigung seiner Person) der schwäbische Hitler-Attentäter Johann Georg Elser. Wir, der Georg Elser-Arbeitskreis, standen seit Jahren in engem, immer inspirierendem Kontakt. Wir Heidenheimer schätzten sein fundiertes Wissen und viele von uns hatten sein noch mit Schreibmaschine geschriebenes Buch über Elser. Das ist nur ein Beispiel für Günter Randecker als kritischen Erinnerer mit ungeheurer Schaffenskraft. Wir werden ihn in ehrender Erinnerung behalten.
Gerhard Oberlader, Vorsitzender des Georg Elser Fördervereins, Mössingen
