Da hat Frau Kohlmann recht, wenn sie so eine Aktion zum Fremdschämen findet! Man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, hier verhält sich mit der gesamten konservativen Seite im Reutlinger Gemeinderat über die Hälfte wie pubertäre halbwüchsige Jungs und Mädels, die ihre anarchistischen Träume ausleben und sich nicht um geltende Gesetze scheren.
Deshalb sind die Herrschaften aber weder gewählt, noch anschließend auf das Wohl der Stadt eingeschworen worden. Man wird sich in nächster Zeit landauf, landab an diese Trotzreaktionen erinnern, wenn der Name unserer Stadt genannt wird und das wird uns nicht zu unserem Vorteil gereichen. Dabei sind es nicht nur Neulinge, die sich diese Eigentore erlaubt haben: mit Frau Gaiser, Herrn Wolz, Herrn Leitenberger, Herrn Kluck und anderen rennen alte Häsinnen und Hasen der Chaos-Mannschaft voraus.
Dabei werden mit dieser Provinzposse in alle Richtungen auch noch kräftig Ohrfeigen verteilt: an die Vertreterinnen und Vertreter aus den Bezirksgemeinderäten, an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung, aber vor allem auch an die zahlreichen Bürgerinnen und Bürger, die sich seit sehr vielen Jahren für die Entwicklung dieser Diskussion in Stadt und Land interessiert haben, die sich hier eingebracht und engagiert haben und nun statt einer wohlvorbereiteten, künftigen Lösung diese Aufführung eines Kasperle-Theaters im Gemeinderat miterleben mussten.
Man kann nur hoffen, dass der Oberbürgermeister sehr rasch entsprechend reagiert, den rechtswidrigen Beschluss aufhebt und in einer nächsten Sitzung den Lärmaktionsplan erneut zur Abstimmung stellt.
Johannes Schempp, Reutlingen
