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Aktuell Leserbrief

»Sie arbeiten Schleusern zu«

»Rottenburger Kapitän in Haft«, 14.6.

Die Anerkennung der Seenotretter vom Verein »Resqship« durch Preise und die Fürsprache eines MdB von der Linken kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass sie Schleusern zuarbeiten, die Menschen aus der Subsahara-Region unter teils unmenschlichen Bedingungen nach Nordafrika bringen und von dort aufs Mittelmeer schicken. Sie schaffen die Migranten nach Europa, statt den nächstgelegenen Hafen in Nordafrika anzusteuern, der in Tunesien liegt, einem sicheren Urlaubsland. Indem Resqship wie vier weitere NGOs vom deutschen Steuerzahler mitfinanziert wird – allein im letzten Jahr bekamen sie knapp 2 Milliarden Euro vom Außenministerium – machen wir uns gegen den Willen der Mehrheit unseres Volkes gemein mit organisierter Kriminalität, bei der Schleuser-Banden und Warlords teilweise desaströse Boote mit Menschen vollpacken, weil sie wissen, da gibt es gute Menschen, die in See stechen, diesen Menschen helfen und sie nach Europa bringen wollen. Diese indirekte Kooperation mit Menschenhändlern findet über einen Tracker statt, der zeigt, wo sich die steuerfinanzierten Rettungsboote der NGOs in diesem Moment befinden. Auch die Schleuser können auf diesen Tracker zugreifen und schicken die Boote mit Migranten genau dann los, wenn eine NGO auf dem Mittelmeer unterwegs ist.

 

Uwe Brauner, Tübingen